Im Canalettohaus
Am Markt 7
01796 Pirna
Tel: +49(0)3501-556 446
Fax: +49(0)3501-465715
Email: touristservice@pirna.de
Öffnungszeiten:
Mo-Fr 9.00-18.00 Uhr und
Sa 9.30-13.00 Uhr
Zusätzlich Ostern bis
Oktober:
Sa 9.30-14.00 Uhr und
So 11.00-14.00 Uhr
1396 erstmalig erwähnt, ehemals auch Verkaufsstätte der Tuchmacher, Schuster, Bäcker und Fleischer. 1555/56 Umbau unter Wolf Blechschmidt, stark verändert 1822 und 1879, Rekonstruktion 1991 - 1997, barocker Turm mit Kunstuhr, Mondphasenkugel und Stadtwappen an der Ostseite, im Wappen schlagen der linke Löwe viertelstündlich und der rechte Löwe zur vollen Stunde mit den Tatzen gegen den Birnenbaum, Sonnenuhr an der Südseite.
Spätgotische dreischiffige Hallenkirche, errichtet zwischen 1502 und 1546, Turm 1466 - 79 erbaut, barocke Turm haube des 18. Jahrhunderts, 12 Säulen tragen Netzgewölbe mit nahezu originaler Ausmalung von 1544/46, Sandsteinaltar, Kanzel, Epitaphe und Taufstein (26 Kinderfiguren stellen einen Tagesablauf dar) sind Zeugnisse der damaligen hohen Steinkunst.
Bürgerhaus aus der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts. Um 1752/55 malte Bernardo Belotto, genannt Canaletto, die Giebelansicht. Sein Ölgemälde "Der Marktplatz zu Pirna" gehört zu den Meisterwerken der europäischen Vedutenmalerei. Erst durch diese Darstellung wurde für das Haus die Bezeichnung "Canalettohaus" üblich. Im Canalettohaus befindet sich eine kleine Ausstellung mit Reproduktionen seiner Gemälde und einem Nachbau einer Camra Obscura.
ehem. Dominikanerkloster mit Stadtmuseum, Klostergründung um 1300, Auflösung nach Einführung der Reformation, zweischiffige gotische Klosterkirche mit bedeutenden Resten von Sekkomalereien (um 1400) im Inneren, durch zweckentfremdete Nutzung der Kirche Verlust der ursprünglichen Ausstattung, Weihe als katholische Kirche St. Heinrich im Jahre 1957, Sanierung 2000 - 2001. Das Museum ist ganzjährig mit Ausstellung zur Stadtgeschichte und wechselnd zu besonderen Themen, Konzerten, Verkauf und Café geöffnet.
Dienstag - Sonntag 10 - 17 Uhr (Montags geschlossen)
Telefon: 0 35 01/527985
Renaissancehaus mit älteren Bauteilen (romanischer Keller, gotischer Saal im Erdgeschoss), letzter entscheidender Umbau zwischen 1755 und 1770, Sandsteinportal mit Löwenkopf, große Haushalle, hölzerne Laubengänge im Hof, im Hinterhaus originale Stadtmauer mit Wehrgang aus dem 13. Jahrhundert