Sachsen. Land von Welt.

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Tourist-Information Bautzen

Hauptmarkt 1
02625 Bautzen

Tel. +49(0)3591-4 20 16 oder 1 94 33 Fax: +49(0)3591-46 44 99
Email: touristinfo@bautzen.de

Unsere Öffnungszeiten:
April-Oktober:
Mo-Fr 9.00-18.00 Uhr und
Sa/So/feiertags
9.00-15.00 Uhr

November-März:
Mo-Fr 9.00-17.00 Uhr und
Sa/So 9.00-12.00 Uhr
feiertags geschlossen

Willkommen in Bautzen!

Berühmt ist Bautzen vor allem für die 1000-jährige Altstadt mit den unver-wechselbaren Türmen. Besonders geprägt wird Bautzen durch die Sorben, einer slawischen Volksgruppe, die ihre Kultur bis heute sorgfältig pflegt. Eine scharfe Note erhält so manches Gericht durch eine Portion würzigen Bautz´ner Senf.

Sachsenkarte
Reichenturm

Der untere Teil des Reichenturmes entstand 1490/92, später erhielt er einen steinernen Barockaufsatz. Die erste Neigungserscheinung des Turmes wurde 1747 festgestellt. 1953/54 wurde das Fundament umfassend befestigt und seine Neigung gestoppt. Er weicht heute 1,44 Meter vom Lot ab und ist für Besucher geöffnet.

Rathaus

1213 wurde das Rathaus auf Anordnung König Ottokars I. von Böhmen erbaut. 1489/93 wurde der Turm errichtet, 1582 um ein Stockwerk erhöht und mit einem steinernen Umgang versehen. 1634 wurde das Gebäude durch Brand zerstört, wiederaufgebaut und 1704 erneut zerstört.
Beim 1705 erfolgten Wiederaufbau im Barockstil erhielt der Turm eine dreistöckige Bekrönung. Die heutige Gestalt des Rathauses ist auf den Um- und Ausbau von 1729/32 zurückzuführen, bei dem auch eine barocke Doppeltreppe an der Nordseite entstand. Die Pilasterarchitektur der Südseite stammt von 1863.

Innere Lauenstraße mit Lauenturm

1375 erstmals als "platea Leonum" (Löwengasse) erwähnt, hieß sie 1399 Lawyngasse und 1435 Lawengasse. Der ganze Straßenzug ist nach dem Stadtbrand 1720 - 1740 im Barock, in geschlossener dreigeschossiger Bauweise errichtet worden. Die Westseite gehört zu den repräsentativsten und schönsten Fassadenzügen Bautzens.

Zum Schutz des Lauentores wurde 1400/03 ein Turm erbaut. Dieser Turm wurde 1543 zum Gefängnis für Schwerverbrecher. Nach Kriegsschäden erfolgten 1958/59 sowie 1990/91 umfassende Restaurierungen.

Heringstraße

Zunächst außerhalb der Marktsiedlung wurde die Straße 1213 in das Stadtgebiet einbezogen. Seit 1692 wurde sie amtlich Heringsgasse genannt, weil dort während der Fastenzeit am Klosterviertel Heringe angeboten wurden. 1900 erhielt sie die Bezeichnung Heringstraße. Die Häuser fielen 1720 einem Stadtbrand zum Opfer und wurden vorwiegend im Barockstil wiederaufgebaut. Das Wappen am Eckhaus zur Hohengasse erinnert an das Domkapitel, das hier den Gasthof "Zum goldenen Lamm" 1726 errichtete.

Dom St. Petri (Simultankirche)

1213/21 erfolgte die Gründung des Domstiftes St. Petri und der erste Dombau. Seine heutige Gestalt erhielt der Dom nach 1430. Das vierte, südliche Schiff wurde 1456/63 errichtet und 1492/97 fand der spätgotische Hallenbau seinen Abschluss. Nach dem Stadtbrand von 1634 wurde der Bau wiederhergestellt, das Innere im barocken Stil ausgestaltet und der Domturm 1664 mit einer Barockhaube versehen.
Seit der Reformation 1524 ist der Dom Simultankirche (röm.-kath. und evang.-luth.), wurde 1921 Kathedrale des Bistums Meißen und ist seit 1980 Konkathedrale des Bistums Dresden-Meißen.