Wer Görlitz besucht, wird augenblicklich zu einem Zeitreisenden.
Denn 4.000 sorgfältig restaurierte Baudenkmäler
aus einem halben Jahrtausend europäischer Architekturgeschichte lassen sich auf kurzen
Wegen entdecken.
Das Stadttheater, das Jugendstilkaufhaus, das charakteristische Bahnhofsgebäude und der Postplatz repräsentieren das um 1900 entstandene geschlossene Gründerzeitviertel.
Und es gibt noch eine Besonderheit: Nach dem Krieg geteilt, wurde Görlitz 1998 mit ihrer polnischen Schwesterstadt zur Europastadt Görlitz/Zgorzelec erklärt. Über eine Brücke verbunden, kann man heute an einem Tag eine Stadt und zwei Kulturen kennen lernen.
Gelegen an der alten Handelsstraße „via regia", war Görlitz im Mittelalter einflussreiches Zentrum des Handels und der Wissenschaften in Europa. Aus der Zeit der Tuchmacher stammen die einzigartigen Hallenhäuser mit Zufahrten so breit, dass ein komplettes Pferdefuhrwerk durchpasst.
Die „via regia" steht im Mittelpunkt der 3. Sächsischen Landesausstellung 2011 in Görlitz.
Tipp: Sommertheater unter freiem Himmel
Vor der historischen Kulisse des Görlitzer Untermarktes erleben Besucher im Juni und Juli ein Spektakel mit schauspielerischen Darbietungen überlieferter Sagen und geschichtlicher Ereignisse. Historische Kostüme, Pferde, Kutschen und aufwendige Dekorationen lassen dann erahnen, was sich im Mittelalter in Görlitz abgespielt hat.
Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH
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