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Sachsen. Land von Welt.

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Mo-Fr von 9-18 Uhr


Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Schön, dass Sie sich über die Arbeit der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen informieren möchten. Hier haben Sie Zugang zu den aktuellen und den vergangenen Pressemeldungen über den Tourismus in Sachsen. Für Fragen und Auskünfte steht Ihnen die Leiterin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ines Nebelung, gern zur Verfügung.

Kontakt:

Ines Nebelung
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0351 - 4917025
Fax: 0351 - 4969306
E-Mail: presse.tmgs@sachsen-tour.de
  • Urlaub in Sachsen ohne Barrieren ...

    Sachsen gehört zu einem der Bundesländer, die sich für barrierefreies Reisen in Deutschland stark machen. Die Sächsische Schweiz als eine der acht deutschen Modellregionen der 2008 gegründeten Arbeitsgemeinschaft „Barrierefreie Reiseziele in Deutschland" trägt Beispielcharakter.  

    So bietet Sachsen für Menschen mit Behinderungen und Mobilitätseinschränkungen inzwischen eine Vielzahl von barrierefreien touristischen Angeboten - vom Städtebesuch bis hin zu Wandertouren in den sechs Ferienregionen Sachsens vom Vogtland bis zur Oberlausitz. Das Projekt „Sachsen Barrierefrei" der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS) hat viele dieser Angebote in der Broschüre „Sachsen Barrierefrei" sowie der gleichnamigen Internetpräsenz www.sachsen-barrierefrei.de veröffentlicht. Broschüre und Online-Datenbank stellen wichtige Orientierungshilfen für Gäste mit Handicap dar und richten sich vor allem an Reisende mit Mobilitätseinschränkungen, mit Sinneseinschränkungen sowie mit Lernschwierigkeiten.  

    Dargestellt werden für Blinde, Sehschwache, Hörgeschädigte und Rollstuhlfahrer derzeit insgesamt 98 Unterkünfte von Hotels über Jugendherbergen bis zu Ferienwohnungen und Campingplätzen, 340 Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie sechs Spezialreiseveranstalter. Den Schwerpunkt bilden touristische Ziele, zu denen Museen wie das Deutsche Hygiene-Museum Dresden oder das Spielzeugmuseum Seiffen, Schlösser und Burgen wie die Albrechtsburg Meissen oder Kirchen wie die Kirche zum Heiligen Kreuz in Zittau gehören.

    Der Katalog gibt nicht nur einen Überblick, sondern detaillierte Informationen über die Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer anhand von Piktogrammen und Texteinträgen. Zusätzlich werden Hörschleifen für Hörbehinderte, Texte in Blindenschrift und spezielle Führungen sowie eine Vielzahl an Veranstaltungen ausgewiesen. Alle Einrichtungen und enthaltenen touristischen Angebote werden von der Tourismus Marketing Gesellschaft permanent anhand einheitlicher Qualitätskriterien für Barrierefreiheit in Deutschland überprüft, bewertet und schließlich veröffentlicht.

    Bereits zweimal kam Sachsen in den Genuss von hohen Auszeichnungen für ihre Reisekataloge für diese spezielle Zielgruppe. Erst zu beginn dieses Jahres 2011 erhielt der Tourismusverband Sächsische Schweiz e. V. vom Verein Aktive Behinderte in Stuttgart und Umgebung (ABS) für ihre Reisebroschüre „Sächsische Schweiz barrierefrei erleben" den „Goldenen Rollstuhl". Die Broschüre ist damit der derzeit beste Reisekatalog für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sowie Menschen mit Lern- und Sinnesbehinderungen. Im Jahr zuvor wurde die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen für ihre Publikation „Sachsen barrierefrei" mit diesem Preis geehrt.

    Die vorgestellten Angebote sowie ständig neue Informationen sind in der Online-Datenbank der TMGS www.sachsen-barrierefrei.de abrufbar.

  • Heiraten in Sachsen Heiraten in Sachsen Heiraten in Sachsen - eine ...
    Heiraten in Sachsen

    Sachsen, das Land, wo sich mehr als 1.000 Schlösser, Burgen, Gärten und Herrenhäuser wie an einer Perlenschnur aneinanderreihen, ist für Brautpaare eine paradiesische Adresse für den schönsten Tag im Leben. Ihr historischer Schatz ist zwischen der Oberlausitz, dem Sächsischen Elbland, der Sächsischen Schweiz, dem Burgen- und Heideland und dem Erzgebirge zu finden - mächtig und trutzig die einen, barock und filigran die anderen.  

    So können sich Verliebte im herrlichen Spiegelsaal des barocken Landschlosses Rammenau  in der Oberlausitz romantisch das Ja-Wort geben (www.barockschloss-rammenau.com, Tel: 03594/703559). Auch im Märchenschloss Moritzburg vor den Toren Dresdens können Heiratswillige den schönsten Tag im Leben rundum genießen - da, wo einst der sächsische Kurfürst August der Starke auf die Jagd ging (www.schloss-moritzburg.de, Tel.: 35207/87318). Das rustikale Ambiente der Burg Stolpen bietet eine perfekte Kulisse für Außergewöhnliches, etwa eine „Barfuß-Hochzeit" (www.burg-stolpen.de, Tel.: 035973/23410). Auf der nie eroberten Festung Königstein mitten in der Sächsischen Schweiz kann man standesamtlich heiraten, aber sich auch kirchlich trauen lassen und den fabelhaften Ausblick auf die Elbe und die Felsen des Elbsandsteingebirges genießen (www.festung-koenigstein.de, Tel.: 035021/64606). Der Barockgarten Großsedlitz wird auch „Der Festsaal im Grünen" genannt. Er bietet eine traumhafte Kulisse für standesamtliche Trauungen (www.barockgarten-grosssedlitz.de, Tel.: 03529/56390). Darüber hinaus hat Sachsen zahlreiche weitere Locations für außergewöhnliche, festliche und romantische Hochzeiten zu bieten. Schloss Weesenstein braut sogar sein eigenes Bier und wer möchte, kann in vielen Häusern die Beköstigung seiner Gäste auch selbst in die Hand nehmen. Die fast 100 unterschiedlichen Räumlichkeiten bieten für kleine und große Gesellschaften den passenden Rahmen. Je nach Wunsch und Bedarf ist auch die Buchung von Sonderführungen oder Rahmenprogrammen möglich (www.schloss-weesenstein.de, Tel.: 035027/6260). Aber auch das Landschloss Pirna-Zuschendorf, auch als „Kamelienschloss" bekannt geworden, bietet den Rahmen für eine perfekte Hochzeit (www.landschloss-zuschendorf.de, 03501-7929606).  

    Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen, Bautzener Str. 45-47, 01099 Dresden, Tel.: 0351-49170-0, Fax: 0351-4969306, info@sachsen-tour.de, www.sachsen-tourismus.de; Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, Stauffenbergallee 2a, 01099 Dresden, Tel.: 0351-563911001, Fax: 0351-563911009, service@schloesserland-sachsen.de, www.schloesserland-sachsen.de    

     

     Dresden:  

    - Schloss Albrechtsberg, Tel.: 0351-811580, http://www.schloss-albrechtsberg.de/
    - Schloss Schönfeld Dresden-Weißig, www.daszauberschloss.de
    - Heiraten an Bord der Sächsischen Dampfschiffahrt,
      http://www.saechsische-dampfschiffahrt.de/Heiraten-an-Bord-17.html
    - Frauenkirche Dresden, Telefon 01805-1 556 556, www.frauenkirche-dresden.de
    - Romantische Schifferkirche „Maria am Wasser", Evangelisch-Lutherisches Pfarramt
      Pfarrerin Frau Birkner-Kettenacker, Tel.: 0351-2611011
    - Weinbergskirche Pillnitz, Evangelisch-Lutherisches Pfarramt,
      Pfarrerin FraU Birkner-Kettenacker, Tel.:0351-2611011
    - Sächsisches Staatsweingut Schloss Wackerbarth, 01445 Radebeul , Tel.: 0351-8955143
      www.schloss-wackerbarth.de
    - Stadtmuseum Dresden, Tel.: 0351-488-7370, www.stmd.de
    - Villa via Lapis, Heiraten über den Dächern Dresdens, Tel.: 0351-42654360, www.villa-via-lapis.com

            

     Leipzig:  

     - Hochzeit traditionell im Neuen Rathaus 
       Sie möchten sich ganz traditionell trauen lassen? Das Standesamt Leipzig bietet den Ratsplenarsaal als
       besonderen Ort zur Eheschließung an. Hier werden jährlich 1.300 Paare getraut. Tel.: 0341/1234135
       www.leipzig.de  

     - Heiraten im Mendelssohn-Haus
       Beim Mendelssohn-Haus handelt es sich um das weltweit erste und einzige Museum, das Felix
       Mendelssohn Bartholdy gewidmet ist, der hier viele Jahre lebte. Das Mendelssohn-Haus und der
       Hochzeitsservice „Trau dich" machen eine Heirat in diesen außergewöhnlichen Räumen möglich. Neben
       der standesamtlichen Trauung im Musiksalon, an der 50 Gäste teilnehmen können, kann man im
       Anschluss daran köstliche Leckerbissen in historischer Atmosphäre mit musikalischer Untermalung durch
       einen Pianisten genießen. Tel.: 0341/1270294 www.mendelssohn-stiftung.de  

    - Heiraten im Gohliser Schlösschen
      Der barocke Oesersaal des Gohliser Schlösschen bietet ein charmantes historisches Ambiente für Ihre
      Eheschließung. Jeden ersten Freitag können sich Paare von 9-15 Uhr in diesen romantischen Räumen
      das Ja-Wort geben. Der Empfang und die Betreuung erfolgt durch Pagen in Barock-Livree, während ein
      Pianist die Zeremonie musikalisch begleitet. Tel.: 0341/589690 www.gohliser-schloss.de  

    - Traumhochzeit á la BELANTIS
      Träumen Sie von Ihrer eigenen Märchenhochzeit? Das Team des BELANTIS Vergnügungspark Leipzig
      freut sich, Ihre Träume wahr zu machen. Nachdem Sie sich im Ballsaal das Ja-Wort gegeben haben,
      schreiten Sie frisch vermählt über einen Teppich aus Blumen, wo eine Hochzeitskutsche auf Sie wartet.
      Diese bringt Sie und Ihre Familie zu Ihrer Feierlichkeit in den Ballsaal, ins Schloss-Café oder in die
      Pulverschänke. Tel.: 0341/91034100 www.belantis.de  

    - Heiraten in der Alten Börse
      Bei der Alten Börse handelt es sich um das älteste Barockgebäude Leipzigs. Das 1678 von Leipziger
      Kaufleuten errichtete Gebäude diente schon 200 Jahre als repräsentativer Versammlungsort. Der
      schlichte, stilvolle Saal bietet Platz für eine Hochzeitsgesellschaft von 200 Personen, die sich in einem
      gepflegten Ambiente wohlfühlt Tel.: 0341/2617766 www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de  

    - Hochzeitsfeier in der Villa Rosental
      In unmittelbarer Nachbarschaft zum Rosental liegt die 1871 von Bruno Grimm entworfene Villa, eines der
      prachtvollsten Zeugnisse des Leipziger Villenbaus. Die kunstvoll durch Holztäfelungen sowie Wand- und
      Deckenmalereien ausgestalteten Innenräume bieten ein hervorragendes Ambiente für Hochzeitsfeiern.
      Tel. 0341/9804059 www.villa-rosental.de  

    - Sommernachtshochzeit in Naunhof
      Zur Sommersonnenwende beginnt für das Paar die Hochzeitszeremonie erst um 22 Uhr, auf Wunsch mit
      Musikern des Gewandhausorchesters Leipzig und kleinen Überraschungen. Der Höhepunkt der Nacht ist
      ein Feuerwerk auf dem Marktplatz vor dem Rathaus. Tel.: 034293-42125 www.naunhof.de  

    - Kurs auf den Hafen der Ehe
      Wortwörtlich „in den Hafen der Ehe einlaufen": Mit der „MS Neuseenland" - einer historischen
      Hamburger Hafenbarkasse - in Zusammenarbeit mit dem Standesamt der Stadt Zwenkau erwartet Sie
      ein Trauzimmer auf See. Bis zu 50 Gäste können bei Ihrer Trauung dabei sein und anschließend eine
      Hochzeitsfeier im maritimen Flair erleben. Tel.: 0341/356510 www.schiffsdepot.de  

    - Der Wegweiser für Brautpaare
      Sie haben sich entschlossen, sich zu trauen? Herzlichen Glückwunsch! Doch bevor Sie Ihr gemeinsames
      Leben als Ehepaar beginnen, ist noch vieles zu organisieren. Dieser Hochzeitswegweiser wird Ihnen
      dabei helfen. Angefangen bei einem Zeitplan für die Vorbereitungen des großen Tages bis hin zu einer
      Übersicht der zuständigen Standesämter Ihrer Region. www.hochzeitswegweiser.de  

    - Gondeln auf der Weißen Elster
      Wer es romantisch mag, der muss nicht nach Venedig fahren, sondern kann bis September beim LTS ein
      individuelles Arrangement buchen. Es beinhaltet eine einstündige Fahrt mit einer echten venezianischen
      Gondel auf der Weißen Elster in Plagwitz. Den Abschluss bildet ein romantisches Abendessen in einem
      italienischen Restaurant am Fluss. Preis für 2 Personen: 125 EUR. Tel. 0341/7104275 www.lts-leipzig.de  

    - Exklusive Hochzeitsfeier in der Kiwara Lodge
      Wer ein außergewöhnliches Ambiente für seine Hochzeitsfeier sucht, wird im Leipziger Zoo fündig. Bis zu
      60 Gäste können in der Kiwara Lodge mit Blick auf eine afrikanische Savanne mit grasenden Zebras,
      vorbeieilenden Straußen oder neugierigen Giraffen feiern. Umrahmt von afrikanischen Musikern und
      Tänzern genießt man in unbeschwerter Atmosphäre kulinarische Spezialitäten des schwarzen
      Kontinents. Tel. 0341/5933382 www.zoo-leipzig.de  

     

    Chemnitz:  

    - Wasserschloss Klaffenbach, Tel.: 0371/26110, www.wasserschloss-klaffenbach.de
    - Schloss Lichtenwalde, http://www.die-sehenswerten-drei.de/index.cfm?m=lichten     Sächsisches

     

    Elbland:  

    - Klosterpark Altzella Nossen, http://www.kloster-altzella.de/
    - Albrechtsburg Meißen, www.albrechtsburg.de
    - Schloss Wackerbarth Belvedere, www.schloss-wackerbarth.de
    - Schloss Moritzburg, http://www.schloss-moritzburg.de/
    - Weinbergmuseum Hoflößnitz, Radebeul, www.hofloessnitz.de
    - Schloss Moritzburg, http://www.schloss-moritzburg.de/      

     

    Sächsisches Burgen- und Heideland:  

    - Burg Mildenstein, http://www.burg-mildenstein.de/Heirat.php4
    - Burg Kriebstein, http://www.burg-kriebstein.eu/hochzeiten.htm
    - Schloss Delitzsch, barockes Trauzimmer aus dem 17. Jh.,
      http://www.delitzsch.de/psk/dz/powerslave,nodeid,54,id,54,a_id,50.html    

     

    Sächsische Schweiz:  

    - Festung Königstein,
      http://www.festung-koenigstein.de/museum/de/informationen/trauungen/index.php?navid=29
    - Schloss Weesenstein, http://www.schloss-weesenstein.de/
    - Barockgarten Großsedlitz, http://www.barockgarten-grosssedlitz.de/
    - Schloss Kuckuckstein, www.schlosskuckuckstein.de, Tel.: 035025/12770
    - Heiraten auf der Bastei: in der Basteiklause des Berghotels, die eine phantastische Aussicht bietet,
      standesamtliche Trauungen möglich, www.bastei-berghotel.de    

     

    Oberlausitz:  

    - Schloss Oberlichtenau, www.schloss-oberlichtenau.de/
    - Evangelisch-Lutherische Bergkirche Oybin, http://www.bergkirche-oybin.de/Heiraten/heiraten.html --
      Barockschloss Rammenau, http://www.barockschloss-rammenau.com/
    - Kornkammer auf der Burg Stolpen, http://www.burg-stolpen.de/
    - Zauberschloss Schönfeld bei Thiendorf, 
      http://www.zauberschloss-schoenfeld.com/zauberschloss_schoenfeld/start.html    

     

    Erzgebirge:  

    - Schloss Reinhardtsgrimma, http://www.reinhardtsgrimma.de/heiraten/heiraten.htm
    - Schloss Augustusburg, http://www.die-sehenswerten-drei.de/
    - Burg Scharfenstein, http://www.die-sehenswerten-drei.de/
    - Schloss Lichtenwalde, http://www.die-sehenswerten-drei.de/
    - Schloss Lauenstein, http://www.kulturfoerderverein-lauenstein.de/schloss_lauenstein.htm
    - Standesamt Hartenstein auf Burg Stein, Tel.: (037605) 76424  

     

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    Wassersportlandschaft Sachsen Surfen auf dem Atlantik? Warum soweit weg, wenn es doch so nah ist? Sachsen hat neben großartiger Kunst und Kultur, ...

    Surfen auf dem Atlantik? Warum soweit weg, wenn es doch so nah ist? Sachsen hat neben großartiger Kunst und Kultur, Industriegeschichte und Traditionshandwerk auch aktive Highlights zu bieten - die Flüsse Elbe, Mulde, Zschopau und Striegis, Talsperren, Seen und Teiche sind absolut wassersporttauglich und Erobert werden. Ob Surfen, Segeln, Angeln, Kanu fahren oder auch Baden und Schwimmen, für jeden Wassersportliebhaber ist etwas dabei. Die Palette reicht von Wasserwandern, Wakeboarden, Wasserski und Jetski fahren, Wind- oder Kitesurfen, Wildwasser-Rafting. Es gilt Unterwasserwelten zu entdecken und die Segel zu setzen.
     
    Felsen, Wein und berühmte Städte an der Elbe
    Die Elbe wird bei Wassersportlern immer beliebter. Der zweitgrößte deutsche Fluss begeistert in Sachsen wegen seiner landschaftlichen Reize. Von der Quelle in Tschechien kommend grüßen in der Nationalparkregion Sächsische Schweiz mit Orten wie Bad Schandau, Königstein, Kurort Rathen und Stadt Wehlen steil emporragende Sandsteinfelsen und mächtige Tafelberge die Segler, Paddler und Motorschiffer. Vorbei an Pirna schlängelt sich die Elbe durch Dresden hindurch vorbei an der welt-berühmten Silhouette mit Frauenkirche, Hofkirche und Semperoper. Bereits von Pillnitz an bis nach Meißen mit seiner Albrechtsburg und dem Dom und weiter nach Diesbar-Seußlitz prägen die terrassen-förmigen Hänge der Sächsischen Weinstraße die Landschaft und machen mit der 800-jährigen Wein-bautradition im Elbtal bekannt. In Torgau beein-druckt am Elbufer Schloss Hartenfels, dessen Kirche Luther einst als ersten protestantischen Kirchenbau Deutschlands weihte. www.flusswandern-elbe.de

    Leipziger Neuseenland - Land in Bewegung
    Rings um die lebendige Kultur- und Messestadt Leipzig liegt das Leipziger Neuseenland. Einst prägte die Braunkohleförderung das Landschaftsbild. Die riesigen Tagebaulöcher und Fabriken sind attraktiven Freizeit- und Erholungslandschaften gewichen. Tagsüber heißt es hier, Sonne, Strand und Segeln zu genießen, abends geht es auf kurzen Wegen zu Hochkultur und in die Szene von Leipzig.

    Jeder See hat seine eigene Spezifik. Auf dem Wasserweg ist der Cospudener See mit der Leipziger City verbunden. Das 436 Hektar große Gewässer mit dem längsten Sandstrand Sachsens zählt zum beliebtesten Badesee der Region Leipzig. Der größte See im Leipziger Neuseenland wird bis 2013 der Zwenkauer See mit 1000 Hektar sein. Schiffsfahrten und eine Ausstellung zur Bergbaugeschichte KAP Zwenkau locken bereits jetzt hier her. Wildes Wasser ist das Markenzeichen des noch jungen Markkleeberger Sees: Der Kanupark Markkleeberg gilt als eine der drei modernsten Wildwasseranlagen der Welt und steht sowohl olympischen Leistungssportlern als auch Hobby-Kanuten offen. Hier heißt es unbeschwerten Nervenkitzel beim Wildwasser-Rafting an der Seite erfahrener Raftguides zu genießen. Der Kulkwitzer See am westlichen Stadtrand Leipzigs ist das beliebteste Tauchgewässer Mitteldeutsch-lands. Am Schladitzer See kann man so ziemlich alle Überwassersportarten erlernen. Eine Reihe kleinerer Seen in Natur- und Landschaftsschutz-Gebieten sind Heimat für seltene Orchideen und mehr als 270 Vogelarten. Naturlehrpfade, Uferrundwege, Rad-, Reit- und Wanderwege sowie Quad-Strecken ergänzen das breite Wassersportangebot. Freizeitspaß für die ganze Familie gibt es im Vergnügungspark Belantis. www.leipzigerneuseenland.de

    Eintauchen ins Wassersportparadies Lausitz
    Die Lausitz mit ihren sanften Hügeln, vielen Seen und Teichen, dem neu entstehenden Lausitzer Seenland und dem kleinsten Mittelgebirge Deutschlands ist ein Paradies für Wassersportler: Surfen auf dem Olbersdorfer See, während einer  Schlauchboot- oder Kanutour auf der Neiße den Eisvogel begegnen, Jet Ski auf dem Geierswalder See fahren, Kitesurfen, Tauchen oder Baden - den Wassersportaktivitäten sind keine Grenzen gesetzt. Im Herzen der Lausitz, wo sich einst Braunkohlebagger tief in die Erde gruben, entsteht gegenwärtig die wohl größte Wasserlandschaft zwischen Lissabon und Moskau. Zur Wasser-Welt im Lausitzer Seenland werden 21 neue Seen mit einer Wasserfläche von 13.000 Hektar gehören. Die beliebten Erholungsgebiete Knappensee, Silbersee und Senftenberger See laden schon jetzt zum Baden und Tauchen, Segeln und Surfen, Paddeln und Angeln ein. Auch am Geierswalder und Partwitzer See, am Bärwalder und Dreiweiberner See finden Wassersportler zwischen April und Oktober bereits viele Möglichkeiten für Spiel, Sport und Spaß am und auf dem Wasser.

    Ein beeindruckendes Erlebnis ist es aber auch, die sich stetig wandelnde, ehemalige Tagebaulandschaft von Land aus zu erkunden. Rings um die Seen führen Straßen und Wege. Ob mit dem Quad, dem Jeep oder dem Wasserflugzeug, auf dem Rad, mit Inline-Skates, in Wanderschuhen oder auf dem Pferderücken - die Bedingungen für ausgedehnte Touren sind ideal. Umgeben von den Gebirgszügen des kleinsten deutschen Mittelgebirges im Dreiländereck Deutschland - Polen - Tschechien von historischen Städten und idyllischen Landschaften wird Aktivurlaub zum Höhepunkt. www.lausitzerseenland.de

    An Mulde und Zschopau im Erzgebirge und Burgenland
    Unberührte Natur und 1000-jährige Kultur sind die unverwechselbare Kulisse der Flussläufe im Erzgebirge und im Sächsischen Burgen- und Heideland. Entlang der Zschopau, der Zwickauer, der Freiberger und der vereinigten Mulde entführen Burgen und Adelshäuser, Kirchen und Klöster in die Vergangenheit. Sanfte Hügel und wildromantische Täler mit bizarren Felsmassiven machen jede Tour zu einem Abenteuer. Die Talsperre Kriebstein gehört zu den schönsten Naherholungsgebieten in Sachsen. Zu einer Reise ins Mittelalter laden im Tal der Freiberger Mulde die Klosteranlage Altzella und das ehemalige Zisterzienserkloster Buch in Klosterbuch ein. Auf den Punkt gebracht: Wer sich mit Kanu, Boot oder Floß dem Wasser anvertraut, erlebt diese Flusslandschaften von ihrer schönsten Seite. www.saechsisches-burgenland.de und www.erzgebirge-tourismus.de

    Talsperren-Idylle im Vogtland
    In der Ferienregion Vogtland im Südwesten Sachsens liegt in waldreicher Umgebung eines der größten sächsischen Sommererholungsgebiete: die Talsperre Pöhl. In der Wassersport-Saison vom 1. Mai bis 30. September beherrschen Segler, Surfer und Schwimmer dieses idyllische Gewässer. Die Talsperre ist vor allem gefragtes Segelrevier. Bis zu 20 Regatten werden hier jährlich ausgetragen. Besucher schätzen besonders die Rundfahrten auf den Fahrgastschiffen sowie Klettertouren im Kletterwald oder im Steinicht an der Weißen Elster. Nach ihrer Sanierung 2010 lädt auch die Talsperre Pirk wieder zu Wassersport ein. Treffpunkt für Flößer ist die die Talsperre Muldenberg, während in Netzschkau die größte Ziegelsteinbrücke der Welt, die Göltzschtalbrücke, hoch über der „Göltzsch" für Aufsehen sorgt. Herbergen, Hotels und Campingplätze erwarten ihre Gäste in der vogtländischen Seenlandschaft. www.vogtlandtourist.de

    Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Bautzner Str. 45 - 47, D-01099 Dresden, Tel.: +49 (0) 351-49170-0, Fax: +49 (0) 351-4969306, info@sachsen-tour.de, www.sachsen-tourismus.de

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    Sachsen setzt alle Räder in Bewegung Aktivurlaub zu Fuß, mit Rad und BikeKribbelt es in den Füßen? Na dann ab aufs Rad oder in die Wanderschuhe. Denn Sachsen ist ...

    Aktivurlaub zu Fuß, mit Rad und Bike
    Kribbelt es in den Füßen? Na dann ab aufs Rad oder in die Wanderschuhe. Denn Sachsen ist ein wahres Rad-Wander-Paradies für Flachlandtiroler und Profis: Elberadweg, Oberlausitzer Bergland, im Vogtland, in der Sächsischen Schweiz oder auf dem Erzgebirgskamm - überall kann man sich abstrampeln bzw. die Füße vertreten. Es gibt viele Wege, Sachsens schönste Seiten kennen zu lernen. Ganz besonders reizvoll ist die Erkundung auf dem Fahrrad. Denn nahezu überall führen gut ausgebaute Strecken durch das „Land von Welt" und machen jede Tour zu einem echten Erlebnis.

    Ob mit dem altbewährten Drahtesel oder dem modernen Mountainbike - auf den ca. 2.400 Kilometern entlang des Oder-Neiße-Radweges, des Spreeradweges, des Umgebindehaus-Radweges, der Niederlausitzer Bergbautour, dem Froschradweg oder der Sächsischen Städteroute schlägt jedes Radlerherz höher. Der Oder-Neisse-Radweg, der Spree-Radweg, der Froschradweg und die Sächsische Städtetour führen auf insgesamt 620 Kilometern zu den Natur- und Kulturschönheiten der Oberlausitz. Während die Städtetour mit Kamenz, Bautzen, Löbau und Görlitz bekannt macht, laden die Wege entlang der Spree, Oder und Neiße in das Lausitzer Bergland, auf die wegen ihrer sakralen Bauwerke geschätzte Via Sacra, in den zum UNESCO-Welterbe ernannten Fürst-Pückler-Park und in das Naturparadies der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft mit dem Biosphärenreservat und seinen über 1.000 Teichen ein. An der sächsisch-brandenburgischen Grenze entsteht mit dem Lausitzer Seenland ein weiteres attraktives Feriengebiet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe, Fahrradverleih- und -servicestationen und der regionale Fahrradpool Lausitz mit mehr als dreihundert modernen Fahrrädern laden Radelbegeisterte aller Altersgruppen ein, die „Oberlausitz per Rad" zu entdecken. Malerische Umgebindehäuser prägen die Landschaft im Oberlausitzer Bergland und im Zittauer Gebirge. Hier bietet sich ein einzigartig erhaltenes Ensemble dieser weltweit nur in der Oberlausitz und in den benachbarten Tourismusgebieten Tschechiens und Polens vorzufindenden Kombination von Fachwerk- und Blockhaus.

    Von Zwickau aus bezaubern auf dem Muldentalradweg die Täler, deren Hänge immer wieder von märchenhaften Burgen- und Schlössern überragt werden, während die Freiberger Strecke durch dichte Wälder führt. Auch Deutschlands beliebtester Radweg führt durch Sachsen: der Elberadweg. Auf den 260 sächsischen Streckenkilometern begegnen dem Radler die bizarren Felsformationen des mächtigen Elbsandsteingebirges, die malerischen Weinberge eines der kleinsten deutschen Weinanbaugebiete ebenso wie liebevoll restaurierte Altstädte. Der über rund 250 Kilometer lange Elsterradweg beginnt an der Quelle der Weißen Elster im tschechischen Aš und führt durch reizvolle, vielfältige Landschaften in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Ganz im Zeichen des stilisierten Gitarrenstegs führt der Musikantenradweg durch das klingende Vogtland und damit durch die mehr als 300 Jahre alte Geschichte des handwerklichen Musikinstrumentenbaus.

    Die neue Fahrradkarte der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen stellt insgesamt zwölf Routen vor, die sich bei Radurlaubern bzw. bei den Radfreunden aus dem eigenen Land als Highlights erwiesen haben. Zu jeder Strecke liefert die Karte Tipps und Informationen, die helfen, die Tour nach persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen zu gestalten. So gibt sie Auskunft über die Länge, Ausgangs- und Endpunkt, zu erwartende Höhenunterschiede, Schwierigkeitsgrad und Wegbeschaffenheit sowie über Quellen für geeignetes Kartenmaterial. Die Roadbooks zu den einzelnen Radwegen stehen darüber hinaus als Download unter www.sachsen-tourismus.de zur Verfügung.


    Zu Fuß hat seinen Reiz

    Ob mit oder ohne Stöcke, mit oder ohne Gepäck - Wandern ist längst nicht mehr nur des Müllers Lust, sondern anerkannter Volkssport. Sachsen bietet Fans des schnellen Schrittes von je her ausgezeichnete Bedingungen für Naturerlebnisse „per pedes": Landschaftlich reizvolle, gut ausgeschilderte Wanderwege, Sehenswürdigkeiten mit Seltenheitswert und Möglichkeiten zur typisch sächsischen Einkehr entlang der verschiedenen Strecken. Sei es grenzgängerisch die Kammtour entlang des Erzgebirges, wild-romantisch auf dem Malerweg durch die faszinierende Felslandschaft der Sächsischen Schweiz oder genussvoll dem Sächsischen Weinwanderweg durch das Elbtal folgend - die Wanderwege beweisen die Veilseitigkeit des Freistaates im „Wander-Zirkus". Historisch mutet dagegen der  Muldentalwanderweg durch das beinah märchenhafte Sächsische Burgen- und Heideland an. Nicht zu vergessen der Oberlausitzer Bergweg, der Wanderer in den südöstlichen Zipfel Sachsens ins Land der Umgebindehäuser entführt. Auf musikalischen Pfaden wandeln Naturfreunde auf dem Vogtland-Panorama-Weg - erster Weitwanderweg Ostdeutschlands mit dem Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland".  

    Motorisiert unterwegs
    Was macht Motorradfahren in Sachsen so faszinierend? Interessante, abwechslungs- und kurvenreiche Fahrstrecken. So gibt es unter anderem Kurvenspaß mit atemberaubenden Aussichten in der Sächsischen Schweiz und ein dolce vita mit Frauenkirche, Wein und Porzellan im Sächsischen Elbland. Im Land der Schlösser und Burgen geht es auf Zeitreise, im Erzgebirge zur Wiege des sächsischen Motorradbaus oder in der Oberlausitz direkt in den Sonnenaufgang hinein.

    Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen, Bautzener Str. 45/47, 01099 Dresden, Tel.: 0351-491700, Fax: 0351-4969306, info@sachsen-tour.de, www.sachsen-tourismus.de

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    In Sachsen seine Zelte aufschlagen und auf Touren kommen Urlaub in Sachsen ist Urlaub im Herzen Europas. Es ist Abenteuer, Romantik, Naturerlebnis, Kunst- und Kulturgenuss. Ganz ...

    Urlaub in Sachsen ist Urlaub im Herzen Europas. Es ist Abenteuer, Romantik, Naturerlebnis, Kunst- und Kulturgenuss. Ganz nach dem Motto „Sachsen. Land von Welt" können Sie zwischen dem Vogtland und der Oberlausitz Deutschlands beliebteste Kunst- und Kulturlandschaft sowie ein Wander-, Radwander- und Kletterparadies entdecken - mit Kind und Kegel, allein, zu zweit oder in der Gruppe.  

    Eroberungstouren führen in einen der bedeutendsten deutschen Nationalparks, den Nationalpark Sächsische Schweiz, ins reizvolle Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft zwischen den Städten Görlitz und Bautzen, in eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Mitteldeutschlands im Naturpark Dübener Heide und in den Naturpark Erzgebirge/Vogtland mit seinen zahlreichen Lehrpfaden und Schaubergwerken.

    Abenteuertouren, ob per Rad, Schlauchboot, Floß, Motorrad oder Auto: Entlang wildromantischer Flussläufe von Elbe, Mulde, Zschopau, Striegis, Weißeritz, Neiße oder Spree machen sie bekannt mit uralten Burgen, steilen Weinbergen, einzigartigem Handwerk, als UNESCO-Welterbe geadelten Landschaften und weltberühmten Sehenswürdigkeiten. Nostalgisch wird es an Bord der größten und ältesten Raddampferflotte der Welt oder bei Fahrten mit Dampf betriebenen Eisenbahnen. Quirliges Großstadtleben und verträumte Kleinstadtromantik bieten die sächsischen Städte.

    Die sprichwörtliche sächsische Gastlichkeit ist guter Begleiter auf allen Wegen. Diese sind übrigens - ob Straße, Wander- oder Radwege, Schiene oder Luft - bestens ausgebaut.

    Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Bautzner Str. 45 - 47, D-01099 Dresden, Tel.: +49 (0) 351-49170-0, Fax: +49 (0) 351-4969306, info@sachsen-tour.de, www.sachsen-tourismus.de

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    Urlaubsträume – Mit Kind und Kegel in Sachsen Dresden. Entdeckungsfreudig, abenteuerlustig oder quietsch vergnügt - das sind Familien, die in Sachsen Urlaub machen. ...

    Dresden. Entdeckungsfreudig, abenteuerlustig oder quietsch vergnügt - das sind Familien, die in Sachsen Urlaub machen. Wanderburschen werden im Elbsandsteingebirge automatisch zu Höhlenforschern und Felsbezwingern. Im Erzgebirge stapft man statt auf ausgetretenen Pfaden hinab zu den Wurzeln des Silbererzbergbaus, während im Tal der Schlösser und Burgen Besucher von ganz allein in die Rolle von Feldherren und Burgfräulein schlüpfen. Tausende Kilometer Radwanderwege entlang der Elbe, Mulde, Spree oder Neiße machen aus Radfahrern echte Pedalritter, sächsische Städte werden sich als „heißes Pflaster" für die ganze Familie erweisen. Wer in seinem Urlaub eher zu einem Landei werden will, muss auf sächsischen Bauernhöfen längst nicht mehr beim Hahnenschrei aufstehen und mit den Hühnern ins Bett gehen. Es sei denn, er will es. Und wer behauptet, in Erlebnisbädern kann man nur planschen und in Freizeitparks nur Karussell fahren, der hat das Wort „Gaudi" noch nicht auf sächsisch gehört.     

    SachsenLand und Tier erleben

    Auf die Pirsch gehen, Fische angeln, auf dem Pferderücken die Welt von oben sehen oder im Heu schlafen - das macht Lust auf sächsische Landidylle. Wer wilde Tiere aus nächster Nähe geschützt beobachten will, wechselt kurzer Hand zu einem Ausflug vom Land in die Stadt.  

    Es war einmal...
    Vorbei sind die Zeiten der Ritter und Burgfräulein? Kein Hufgetrappel mehr und Marktgeschrei? Nicht in Sachsen. Von Zeit zu Zeit erwachen mittelalterliche Sitten und Gesänge, da fühlen sich Mädchen wie Prinzessinnen und Jungen wie Helden - auf hohen Burgen, in prunkvollen Schlössern, auf alten Plätzen bei Festen für die ganze Familie. Und auch uraltes Handwerk lebt fort: Wie entsteht ein Nussknacker, eine Geige, eine Seidenrose oder eine Porzellanfigur? Sächsische Handwerksmeister verraten die Geheimnisse ihrer Vorfahren gern.  

    Technik und Museen, die begeistern

    Basteln, tüfteln, ausprobieren und wenn es gelingt, vor Freude in die Hände klatschen - so schön können Museumsbesuche in Sachsen sein. Da gibt es Schmalspurbahnmuseen, wo man als Lokführer die Nase vorn hat. An riesigen Strick- und Stickmaschinen lassen sich die tollsten Muster weben und ganz Mutige schlüpfen in die Rolle eines Bergmanns und versuchen nach einer abenteuerlichen Einfahrt mit dem Boot oder der Lore meterweit unter der Erde mit Eisen und Schlegel Schätze aus dem Berg zu hauen. Da vergeht die Zeit wie im Flug.

    Abtauchen ins Paradies
    Wellenreiten im kristallklaren Wasser unter azurblauem Himmel, dazu muss man nicht unbedingt in die Karibik fliegen. Denn Sachsen ist ein Badeparadies. Vis à vis von Berggipfeln, umgeben von rauschenden Wäldern oder mitten im Großstadttrubel donnern Badelustige kreischend Riesenrutschen hinab, trotzen sie wilden Wasserströmungen, wagen sie endlich den Kopfsprung vom 10-Meter-Turm oder liegen faul unter der künstlichen Sonne. Leckeres Eis und karibische Drinks gibt es hier auch.

    Das Herz klopfen hören
    In Sachsen gibt es Orte, wo der Puls immer schneller wird, einem vor Erregung fast der Atem stockt und die Hände langsam feucht werden: Freizeitparks. Hinter Bezeichnungen wie Euro Eddy, Remmi Demmi, Seiroba oder Hochseilgarten steckt jede Menge Action. Und: Man findet  Erlebniswelten, wo es ruhiger zugeht und wo dennoch Hochspannung die Geister wach hält.

    Abenteuer Großstadt
    Kaum einer weiß, dass 63 Prozent Dresdens Wald- und Grünfläche sind, dass man in Leipzig gondeln und am Cospudener See herrlich baden kann, und dass ein Spaziergang durch Chemnitz zu Maschinisten, Kosmonauten und Parkeisenbahnern führt. Großstädte in Sachsen erobern im Nu auch das Herz kleiner Gäste.

    Raus in die Natur
    Kribbelt es in den Füßen? Na dann ab aufs Rad oder in die Wanderschuhe. Denn Sachsen ist ein wahres Rad-Wander-Paradies. Flachlandtiroler werden vom Elberadweg  begeistert sein. Für stramme Waden sind die Strecken im Oberlausitzer Bergland, im Vogtland, in der Sächsischen Schweiz oder auf dem Erzgebirgskamm eine Herausforderung. Wer ein Klettermaxe ist, kann sich im Elbsandsteingebirge als Gipfelstürmer versuchen. Und im Winter ist natürlich Skivergnügen angesagt  - auf dem Fichtelberg, auf der Lausche oder auf der Kammloipe.

    Viele Wege führen durch das Familienland Sachsen
    Für die Entdeckungstour durch das Familienland Sachsen gibt viele Wege, ob mit dem eigenen Pkw, dem Fahrrad, zu Fuß, auf Raddampfern der ältesten und größten Raddampferflotte der Welt oder lustig schnaufenden Dampfeisenbahnen. In der Oberlausitz und im Erzgebirge sowie in Dresden und Leipzig übrigens sind Familien mit Kindern preisgünstig mit der „ErzgebirgsCard", der „LausitzCard", der DresdenCard" oder der „LeipzigCard" unterwegs.

    Neue Marke „Familienurlaub in Sachsen"
    Freudige Nachricht für Familien: In Sachsen erkennen Sie familienfreundliche Betriebe auf den ersten Blick - anhand ihrer gut sichtbaren "Familienplaketten". Die gibt es unter anderem für kindgerechte Freizeitangebote, Platz zum Spielen im Hotel oder für leckere Kindergerichte im Restaurant. Ein Zeichen für geprüfte Qualität und ausgezeichneten Familienurlaub in Sachsen. Der Katalog „Familienurlaub in Sachsen" stellt Ihnen die 69 familienfreundlichen Einrichtungen vor.

    Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen, Bautzener Str. 45/47, 01099 Dresden, Tel.: 0351-491700, Fax: 0351-4969306, info@sachsen-tour.de, www.sachsen-tourismus.de

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    Auf ins Abenteuer – Kinder- und Jugendreisen nach Sachsen Sachsen - ein Abenteuerland für junge Leute. Hier warten nicht nur beachtliche Felsen in der Sächsischen Schweiz und ...

    Sachsen - ein Abenteuerland für junge Leute. Hier warten nicht nur beachtliche Felsen in der Sächsischen Schweiz und einladende Wiesen und Wälder im Erzgebirge und Vogtland, Biketrails und Badeseen um Leipzig und in der Oberlausitz, geheimnisvolle Gemäuer im Sächsischen Burgen- und Heideland und Wasserspaß im Sächsischen Elbland, sondern pulsiert ebenso das Shopping- und Nachtleben in den drei Metropolen Dresden, Leipzig und Chemnitz. Auch beim Thema Übernachtung muss sich niemand mit Althergebrachtem zufrieden geben - sogar in Tipis und Baumhäusern können Kids und Teens ihr Haupt betten. Für Kinder und Jugendliche, die als Gruppe in Sachsen unterwegs sind, aber auch für Familien kann Sachsen mit fünf speziellen Übernachtungsarten glänzen: Kinder- und Jugend-Erholungszentren (KiEZ), Christliche Freizeitheime, Jugendherbergen sowie Schullandheime und Naturfreundehäuser. Sie alle sind wie gemacht für die Bedürfnisse jugendlicher Abenteurer und bieten erlebnisreiche Freizeitangebote, die jeden Tag in Sachsen wie im Flug vergehen lassen.

    Damit nicht genug: Sie sind eine wunderbare Ergänzung zu den bisher 64 Einrichtungen und Betrieben Sachsens, die das Zertifikat „familienfreundlicher Beherbergungsbetrieb" beziehungsweise „familienfreundliche Freizeiteinrichtung" tragen. Mit der Gemeinde Erlbach verfügt das Reiseland Sachsen seit 2006 zudem über seinen ersten vollständig familienfreundlichen Ort. Ihre erlebnisorientierten, unverwechselbaren sächsischen Angebote bieten beste Voraussetzungen für einen entspannten Familienurlaub - auch mit größeren Kindern.

    Klassiker mit modernem Gesicht - die Jugendherberge
    Mit ihrer fast 90-jährigen Tradition zählen die Jugendherbergen zu den ältesten Unterkünften Sachsens - und sind dennoch jung geblieben. Ob unterhaltsame Aufenthalte für Schulklassen, Sportgruppen oder Vereine - hier geht es gesellig, kreativ und locker zu, und das alles bei moderaten Preisen. Jugendherbergen gibt es in jeder größeren Stadt in Sachsen, eine der modernsten sogar in einem echten Schloss: Auf Schloss Colditz bietet die kürzlich eröffnete Europa-Jugendherberge 161 Betten in Mehrbettzimmern mit Dusche und WC. Familienzimmer, Tischtennisraum, Discoraum, Kinderspielzimmer, Seminar- und Tagungsräume sowie eine große Terrasse und ein weitläufiger Park machen die Jugendherberge im Schloss Colditz zu einem echten Urlaubsparadies für junge Leute.

    Kinder zieht es ins KiEZ

    Ein besonderer Tipp sind neben Jugendherbergen und Familienhotels die Kinder- und Jugenderholungszentren in Sachsen, kurz Kieze genannt. Keine Idee, was KiEZe sind? Ganz einfach: Dahinter verbirgt sich ein einzigartiges Angebot in Sachsen. In sechs großzügigen Ferien- und Erholungsanlagen mitten in der Natur können Kinder und Jugendliche ohne oder mit ihren Eltern, Vereine, Schulklassen und Jugendorganisationen eine aufregende Zeit verbringen. Die KiEZe sind ganzjährig geöffnet.

    Fürs Leben lernen im Schullandheim
    Wer auch in den Ferien seine grauen Zellen trainieren möchte, ist in den 19 Schullandheimen Sachsens bestens aufgehoben. So kann man in der eigenen Lehrküche des Schullandheims Neuhausen im Erzgebirge selbst den Kochlöffel schwingen oder in der Spinnstube des Kinderbauernguts „Lindenhof" in Frankenberg wie einst Dornröschen versuchen, Flachs zu spinnen. Auch für Ferienlager, Rüstzeiten, Trainings-, Chor- und Probenlager stehen die Schullandheime offen.  

    Offen für alle - Christliche Freizeitheime in Sachsen
    Längst empfangen die Christlichen Freizeitheime nicht mehr nur Gruppen zur Rüstzeit, um sich mehrere Tage intensiv dem christlichen Glauben zu widmen. Die Persönlichkeit von Kindern, Jugendlichen, Familien und Erwachsenen allgemein liegt den Anbietern dieser besonderen Urlaubshäuser am Herzen. Individualität statt Massenabfertigung haben sie sich auf die Fahnen geschrieben. Eine ihrer Spezialitäten: Die Selbstversorgerhäuser. Hier können Kids und Teens sich am Herd austoben und entdecken, wie viel Spaß gemeinsames Kochen und Essen macht. Die Jugendgäste- und Vollverpflegerhäuser der AG Rüstzeitheime werden von evangelischen Kirchen und ökumenischen Partnern in Sachsen getragen.

    Auf Du mit der Natur im Naturfreundehaus

    Die Naturfreundehäuser Sachsens finden Naturverbundene in der Sächsischen Schweiz, im Erzgebirge und im Sächsischen Burgen- und Heideland. Unter dem Motto „Natur erleben - sich erholen - zusammen sein" kann man hier mitten im Grünen Urlaub machen - ob in der rustikal eingerichteten Herberge mit Selbstversorgung, im komfortabel eingerichteten Haus mit Seminarräumen oder in der modernen Familienunterkunft. Die Freizeitangebote sind für alle jene das Richtige, die nachhaltigen, sanften Tourismus unterstützen.

    In der Broschüre der TMGS „Auf ins Abenteuer - Kinder- und Jugendreisen nach Sachsen" finden Kids und Teens alle Informationen für ihre nächste Klassenreise oder einen Abenteuertrip nach Sachsen. Auf über 40 Seiten stellen sich die verschiedenen Übernachtungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in den sächsischen Ferienregionen vor. Zudem gibt es Tipps für diverse Abenteuermöglichkeiten in sächsischen Freizeiteinrichtungen.

    Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen, Bautzener Str. 47-47, 01099 Dresden, Tel.: 0351-49170-0, Fax: 0351-4969306, info@sachsen-tour.de, www.sachsen-tourismus.de, www.kinder-und-jugendreisen-sachsen.de

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    Sachsen ist dufte Sachsen ist bekannt für seine gute Küche, denn schon immer sind die Sachsen Genießer. Die regional typischen Speisen und ...

    Kulinarische Köstlichkeiten verbreiten faszinierende Atmosphäre
    Sachsen ist bekannt für seine gute Küche, denn schon immer sind die Sachsen Genießer. Die regional typischen Speisen und Getränke kann sich der Gast überall auf der Zunge zergehen lassen. Überall beanspruchen die sächsischen Leckerein den Geruchs- und Geschmackssinn der Gäste und Einheimischen gleichermaßen.

    Nördlich von Dresden hat vor über 800 Jahren Graf von Wackerbarth ein kulinarisches Juwel geschaffen: Schloss Wackerbarth. Hier erwartet die Gäste heute eine deutschlandweit einmalige Erlebnismanufaktur, in der die Wein- und Sektherstellung als multimediales Erlebnis umgeben von einer barocken Architektur und Parkanlage inszeniert wird. Nach der beeindruckenden Show von der Geburt eines klassischen Cuvée-Sektes wird jeder Gast bei einem kulinarischen Erlebnis schmecken, was 800 Jahre Weinbautradition in Sachsen bedeuten. Entlang der Sächsischen Weinstraße von Pirna nach Diesbar-Seußlitz in urigen Weinlokalen und gehobenen Restaurants kann man sich die edlen Tropfen verschiedener Rebsorten schmecken lassen. Besonders empfehlenswert sind Gaststuben, die das Gütesiegel  „Besonders empfohlen an der Sächsischen Weinstraße" tragen.

    Eine Köstlichkeit ganz anderer Art ist sächsisches Bier. Nach Bayern sind die Sachsen diejenigen, die am meisten Bier trinken. Das erste nach dem Deutschen Reinheitsgebot gebraute Pilsner Premium-Bier kommt aus der Radeberger Exportbierbrauerei. Den Gerstensaft kann man in Dresdner Lokalen wie dem Radeberger Bierausschank ebenso genießen wie an langen Biertischen im Erlebnisrestaurant „Radeberger Biertheater". Brauereiführungen wie in Radeberg gehören auch in Torgau zum touristischen Alltag. Auf langjährige Bierbrautraditionen stößt man genauso in Dresden in der Feldschlösschen Brauerei oder Waldschlösschen Brauerei, in Wernesgrün, Einsiedel, Görlitz und Eibau. In Eibau übrigens gibt es jedes Jahr im Juni ein zünftiges Bierfest - den Eibauer Bierzug. Ein ganz anderer Durststiller ist Mineralwasser. Die Marken „Bad Brambacher", „Margon-Wasser", „Oppacher Mineralquellen" und „Bad Liebenwerdaer" sind in aller Munde.

    Weltweit ein Begriff ist der Dresdner Christstollen. Jedes Jahr wird dem Weihnachtsgebäck auf dem Dresdner Striezelmarkt am zweiten Adventswochenende beim traditionellen Dresdner Stollenfest gehuldigt. Absoluter Höhepunkt ist, dass Gäste nun auch in die hohe Kunst des Dresdner Stollenbackens eingeweiht werden. Obwohl das Backrezept nach wie vor streng geheim gehütet wird, können nun Interessierte in der Vor-Weihnachtszeit ihren Dresdner Christstollen selbst backen: Dazu wird die kleine Backstube von Bäckermeister Andreas Wippler zur Weihnachtsbäckerei für Touristen. Und weitere Süßigkeiten schmecken den Dresdnern und in Dresden ganz besonders: die Dresdner Eierschecke und das Dresdner Marzipan.

    Unweit der sächsischen Landeshauptstadt, in Pulsnitz, werden seit Jahrhunderten Pulsnitzer Lebkuchen gebacken. Acht Pfefferküchler verbreiten vor allem in der Weihanchtszeit den Duft von Kardamom und Zimt. In Europas einzigem Pfefferkuchenmuseum, in der „Alten Pfefferküchlerei" in Weißenberg, oder in Pulsnitzer Schaubäckereien kann man sich von der Kunst überzeugen und natürlich kosten.

    In Leipzig verführen das Leipziger Allerlei - eine leckere Gemüsevariation - und die Leipziger Lärchen, ein süßer Kuchen, zum Kosten. Dazu genießt man am besten ein  „Scheelchen Heeßen", wie eine Tasse Kaffee in Sachsen umgangssprachlich gerne genannt wird - vielleicht sogar in Leipzigs ältestem Kaffee-Haus, dem arabischen „Coffee-Baum".

    Und natürlich gehören auch typische Speisen zu den sächsischen Spezialitäten. Sicher haben Sie schon von dem berühmten Sächsischen Sauerbraten, von der köstlichen Sächsischen Kartoffelsuppe, den süßen Sächsischen Quarkkeulchen, aber auch von der Sorbischen Hochzeitssuppe aus der Oberlausitz und Kartoffeln mit Quark aus dem Erzgebirge gehört.

    Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Bautzner Str. 45-47, D-01099 Dresden, Tel.: 0351-491700, Fax: 0351-4969306, info@sachsen-tour.de, www.sachsen-tourismus.de

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    Weltoffen und gastfreundlich Sachsen ist ein Land mit unverwechselbarer Kunst und Kultur, jahrhundertealten Traditionen, landschaftlichen Reizen, großer ...

    Sachsen ist das Kulturreiseziel Nr. 1 in Deutschland
    Sachsen ist ein Land mit unverwechselbarer Kunst und Kultur, jahrhundertealten Traditionen, landschaftlichen Reizen, großer Geschichte und Moderne. Damit birgt der Freistaat im Südosten Deutschlands ein großes Potenzial für alle Urlaubsformen. Ob Städte- und Kulturreisen, Aktiv- und Vitalurlaub - in „Sachsen. Land von Welt" ist Urlaub ein Hochgenuss.

    Es sind insbesondere die erlesenen Kunst- und Kulturerlebnisse, die von Besuchern aus aller Welt geschätzt werden. Ob in der Semperoper Dresden, im Gewandhaus zu Leipzig oder in der Oper Chemnitz, in Schlössern, Burgen und historischen Anlagen - in der Welt beachtete Theater- und Musikinszenierungen, hochkarätige Festivals, Museen und Ausstellungen von internationalem Rang prägen die sächsische Kulturlandschaft. Jährlich finden allein über 40 national und international renommierte Musikfestivals statt, die mit Namen wie Mendelssohn-Bartholdy, Schumann, Bach, Mozart und Wagner verbunden sind. Im Vogtland hängt der Himmel sogar voller Geigen, denn hier werden seit über 300 Jahren handwerklich Musikinstrumente gefertigt.  

    Sachsen ist das deutsche Kulturreiseziel Nummer 1: Jede vierte Kulturreise der Deutschen führt in das Land mit der dichtesten Theater- und Orchesterstruktur Deutschlands, dem ältesten Stadttheater der Welt in Freiberg, der weltweit größten und ältesten Raddampferflotte, der Semperoper, der ersten deutschen Ferneisenbahnstrecke... Ein Blick in die Statistik beweist Sachsens ungebrochene Beliebtheit als hochwertiges Kulturreiseziel: Annähernd sechs Millionen Gäste kamen 2007 nach Sachsen und bescherten dem Reiseland mehr als 16 Millionen Übernachtungen im Beherbergungsgewerbe ab neun Betten und auf Campingplätzen. Besonders erfreulich ist der erneute Zuwachs bei ausländischen Gästen. Das zeigt: Sachsen wird als ein weltoffenes und gastfreundliches Reiseziel mit attraktiven Landschaften und herausragenden Sehenswürdigkeiten geschätzt.

    Die Leute wissen: Wer erlesene Kunstschätze und das hochkarätige Musik sucht, weltberühmtes Traditionshandwerk und moderne Manufaktur-Geschichte erleben möchte, stilvoll speisen und fürstlich übernachten will, der ist in Sachsen an der richtigen Adresse. Hier wird aus dem berühmten „Weißen Gold" filigranstes Porzellan gezaubert, aus saftigen Trauben entstehen preisgekrönte Weine, aus massivem Holz possierliche erzgebirgische Holzfiguren und mit den Glashütter Uhren fühlt man den Puls der Zeit. Sachsen macht seinen Gästen Dampf als Land mit den meisten Dampfeisenbahnen in Deutschland und lässt mit der Fertigung von Porsche, Volkswagen und BMW die Herzen von Liebhabern glänzender Automobile höher schlagen. Dresden präsentiert sich mit  seiner historischen Altstadt, den Elbschlössern, dem Blauen Wunder und den Elbauen als Stätte des UNESCO-Welterbes und Leipzig zeigt sich als „Klein-Paris".  

    Charmant präsentiert sich dem Gast auch das Umland: Ein Beispiel für eine historische Schatzsuche während des Sachsen-Urlaubs sind die etwa 1.000 Schlösser, Burgen, Gärten und Herrenhäuser. Wie eine Perlenschnur reihen sie sich zwischen der sagenumwobenen Oberlausitz, dem sagenhaften Burgen- und Heideland und dem sagenreichen Erzgebirge aneinander - mächtig und trutzig die einen, barock und filigran die anderen. Oftmals sind sie einzigartige Kulisse für Theater- und Musikinszenierungen, Burgfeste, Ritterspiele und Ausstellungen sowie für traumhafte Hochzeiten.

    Kulturelle Glanzlichter
    Schon immer waren die Sachsen innovativ. Und sie sind es, wenn es darum geht, kulturelle Glanzlichter zu setzen bzw. zu inszenieren. Zum Beispiel ist es der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) gelungen, mit der „Musiklandschaft Sachsen" Besucher aus aller Welt zu Reisen durch Sachsens musikalische Geschichte und Gegenwart zu inspirieren.

    Das Besondere der Musiklandschaft sind ihre „Bewohner", das mit ihnen verbundene Renommee und die von ihnen ausgehende Leidenschaft: Komponisten, Dichter, Maler, Musikinstrumentenbauer. Sie haben in Sachsen gelebt und gearbeitet und ihre berühmten Spuren hinterlassen - überall. Ihre Namen klingen in manch renommiertem, international anerkanntem Festival wieder. Im Vogtland hängt der Himmel sogar voller Geigen, denn hier werden seit über 300 Jahren handwerklich Musikinstrumente gefertigt.  

    Eine Reise hierher bietet emotionale Begegnungen an authentischen Orten - zu Bach nach Leipzig, zu Schumann nach Zwickau, zu Silbermann nach Freiberg, zu Mozart nach Chemnitz. Die arrangierten Programme begeistern mit Aufführungen in der Dresdner Semperoper oder der Dresdner Frauenkirche ebenso wie in gewaltigen Steinbrüchen, kleinen Kirchen, in Stollengängen ehemaliger Bergwerke, in weitläufigen Parkanlagen, auf mächtigen Burgen, in stillgelegten Fabriken,  Produktionsstätten, in Bars, Kneipen...

    Oftmals ist mit dem Schmaus für die Ohren ein Fest für die Augen verbunden. So schließt in Leipzig der Besuch eines Konzertes mit dem Thomanerchor den im Bildermuseum in einem der modernsten und spektakulärsten Museumsneubauten des 21. Jahrhunderts mitten in der Altstadt ein.

    Faszinierende Städteromantik  
    Den Sachsenbesucher hat der Trend „erwischt", in die kleineren Städte zu reisen. Mehr und mehr Urlauber genießen es, durch enge Kopfsteinpflaster-Gassen zu streifen, verträumte Viertel zu erkunden und über kleine Boulevards zu bummeln. Die romantischen, kleineren Städte Sachsens glänzen mit ihren zum Teil 1.000 Jahre alten Marktplätzen, ihrer historischen Bausubstanz und ihrem kulturellen Leben als Perlen sächsischer Städtekultur.

    Meißen haben die blauen Schwerter bekannt gemacht, die Silhouette Pirnas, den Teufels- und Engelserker sehen Kulturbegeisterte aus dem Blickwinkel Canalettos, Freunde von Karl May und Blutsbrüder von Winnetou zieht es nach Radebeul und Kunsthistoriker und Feinschmecker in die Martin-Luther- und Bier-Stadt Torgau.

    Auch die Erzgebirgs- und Vogtlandstädte tauchen ihre Gäste in Kultur. Wenn Freiberg zum Beispiel alle zwei Jahre zu den berühmten Silbermann-Festtagen einlädt, dann folgen Tausende den Klängen der berühmten Orgeln. In Annaberg-Buchholz schallt aus unzähligen Kehlen bergmännisches Liedgut. Und was für Plauen die filigrane Spitze bedeutet, sind für Zwickau Robert Schumann und über 100 Jahre Automobilbaugeschichte.

    In der Oberlausitz halten Kamenz, Bautzen, Görlitz, Zittau, Löbau und das polnische Lauban den historischen „Sechsstädtebund" am Leben. Was sie ausmacht, ist nicht nur das Conventmenü - ein besonderes 6-Gang-Menü, gespickt mit regionalen Spezialitäten. Es sind kulturhistorische Kostbarkeiten wie das kleine und große Zittauer Fastentuch, das über 500 Jahre alte Heilige Grab in Görlitz, die sorbische Volkskultur in Bautzen. Es sind Schätze der Literatur und Architektur: Gotthold Ephraim Lessing lebte in Kamenz - das dortige Lessing-Museum hat sein Leben und Werk bewahrt. Und während sich in Löbau der einzige gusseiserne Turm über die Landschaft längst erloschener Vulkane erhebt, taucht Görlitz ihre Gäste in ein steingewordenes Geschichtsbuch der Architektur. Hier stehen 4.000 Baudenkmäler fast aller Stilepochen. Wer sich auf die Suche von 16 wunderbaren sakralen Baudenkmälern begeben will, sollte der neuen touristischen Route Via Sacra von der Oberlausitz aus bis in benachbarte Regionen Polens und Tschechiens folgen. Und auch aus einem anderen Grund blickt die Welt auf diese Region: Der Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau steht ebenfalls auf der Liste der Stätten des UNESCO-Welterbes. Er wurde ab 1815 von Hermann Fürst von Pückler-Muskau angelegt. Er wird gewürdigt als ein außergewöhnlicher Landschaftspark des 19. Jahrhunderts mit ausgezeichnetem Pflege- und Erhaltungsstand. Das Besondere der Anlage ist: Sie wird durch die Neiße geteilt - ein Teil des Parks liegt in Sachsen, der andere in Polen.

    Und überall zeigt sich Sachsen weltoffen und gastfreundlich. Apropos weltoffen: Sachsen präsentiert sich als „Land von Welt". Die Imagekampagne stellt  Sachsen mit all seinen Vorzügen und Highlights als herausragendes Reiseziel vor.

    Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen, Bautzener Str. 45-47, 01099 Dresden, Tel.: 0351-49170-0, Fax: 0351-4969306, info@sachsen-tour.de, www.sachsen-tourismus.de

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    Kultur auf zwei Rädern erfahren: Motorrad-Fahrspaß in Sachsen Was macht Motorradfahren in Sachsen so faszinierend? Es sind die abwechslungs- und kurvenreichen Fahrstrecken, die ...

    Was macht Motorradfahren in Sachsen so faszinierend? Es sind die abwechslungs- und kurvenreichen Fahrstrecken, die atemberaubenden Ausblicke und die vielen kleinen Naturoasen.

    Dem Alltag adé sagen, funktioniert im waldreichen und bergigen Vogtland auf verträumten Straßen ausgezeichnet. In vielen romantischen Fluss- und Bach-Tälern lässt man beim Fahren unwillkürlich die Blicke nach allen Seiten streifen. Vor der weltgrößten Ziegelsteinbrücke, die in 78 Metern Höhe mit 574 Metern Länge das Tal der Göltzsch verbindet, legen auch Biker begeistert einen Zwischenstopp ein. Tolle Plätze für Pausen bieten auch die als Vogtlandmeer der Vogtländischen Schweiz geltende Talsperre Pöhl, die Drachenhöhle in Syrau oder die Miniaturanlage Klein Vogtland in Adorf.

    Wer sich auf dem Weg in das Sächsische Elbland über Dresden ein bisschen wie in der Toscana fühlt, der hat genau die Charakteristik dieser charmanten Region erkannt. Die hoch aufragenden Weinberge, die romantischen Flussufer der Elbe, die in warme Farben getauchten Städte Meißen und Radebeul prägen ihr Flair. In urigen Lokalen lässt es sich herrlich verweilen. Und während in den engen Gassen der kleinen Städte das Motorengeräusch zwischen den Häuserwänden widerhallt, verebbt es nur ein paar Kilometer weiter in den dichten Bäumen des Tharandter Waldes nach wenigen Sekunden.

    Gleich vor den Toren Dresdens erhebt sich eine der eigenwilligsten Naturschönheiten Deutschlands: die wildromantische Felsenwelt des Elbsandsteingebirges. Große Teile sind zum Nationalpark erklärt. Bizarre Berge, steil emporragende Felsen und tiefe Schluchten durchziehen die Landschaft. Sie wechseln mit weiten Hochflächen, großen, stillen Wäldern und lieblichen Tälern. Diese Bergwelt bietet Kurvenvergnügen ohne Ende.

    Die Oberlausitz ist die östlichste Region und das Zittauer Gebirge das kleinste Mittelgebirge Deutschlands. In dieser Landschaft ist eine Entdeckungstour außergewöhnlich schön. Zu entdecken gibt es viel: sorbische Traditionen und altes Kunsthandwerk, Pulsnitzer Pfefferkuchen, das große und kleine Zittauer Fastentuch, 1000 Seen und Teiche, über 1000 Jahre alte Städte und Umgebindehäuser - eine Kombination aus Fachwerk- und Blockhaus.  

    In dem mit 120 km Luftlinie längsten Naturpark Deutschlands, dem Naturpark Erzgebirge/Vogtland begegnen dem Motorradfahrer Superlative auf Schritt und Tritt: Z.B. ist das Erzgebirge das ultimative Weihnachtsland. Hier sind die Nussknacker, Räuchermänner, Pyramiden und Bergmänner zu Hause. Und spätestens nach einem Besuch im MZ Werk Zschopau ist klar, dass hier die Wiege des sächsischen Motorradbaus steht. Heute ist das Werk Fertigungsstätte einer der modernsten Motorradgenerationen. Schloss Augustusburg ist übrigens Ort für eine der bedeutendsten Zweiradsammlungen Europas.  

    Im Sächsischen Burgen- und Heideland machen das einmalige Nebeneinander von ruhigen Seen, dichten Wäldern, idyllischen Landschaftsparks, mittelalterlichen Burgen und die als „Klein Paris" bezeichnete Metropole Leipzig den Ausflug zu einem tollen Erlebnis.

    Wo die schönsten Kurven, die beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten und die romantischsten Täler auf Zweirad-Fans warten, zeigt die Motorradkarte der TMGS mit sieben abwechslungsreichen Touren-Vorschlägen und Infos zu Motorrad freundlichen Hotels.

    Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen, Bautzener Str. 45/47, 01099 Dresden, Tel.: 0351-491700, Fax: 0351-4969306, info@sachsen-tour.de, www.sachsen-tourismus.de

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    Radlandschaft Sachsen – Wir setzen alle Räder in Bewegung Es gibt viele Wege, Sachsens schönste Seiten kennen zu lernen. Ganz besonders reizvoll ist die Erkundung auf dem Fahrrad. ...

    Es gibt viele Wege, Sachsens schönste Seiten kennen zu lernen. Ganz besonders reizvoll ist die Erkundung auf dem Fahrrad. Denn nahezu überall führen gut ausgebaute Strecken durch das „Land von Welt" und machen jede Tour zu einem echten Erlebnis. Herrliche Natur, idyllische Orte, geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten und ein breites Freizeitangebot lassen Radler voll auf ihre Kosten kommen.

    Die neue Fahrradkarte der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen stellt zwölf Routen vor, die sich als bei Radurlaubern bzw. bei den Radfreunden aus dem eigenen Land als Highlights erwiesen haben. 180 ausgezeichnete Kilometer hält der vom ADFC als „beliebtester Radweg Deutschlands" gekürte Elberadweg in Sachsen bereit. Im vergangenen Jahr waren auf dem imposanten, von der Kulisse der Weinberge der Sächsischen Weinstraße, der Silhouetten von Torgau, Meißens, Radebeul, Dresden und Pirna sowie der bizarren Felsen des Elbsandsteingebirges geprägten Strecke etwa 145.000 Radler unterwegs. www.elberadweg.de Nicht flach, sondern ziemlich steil geht es auf dem Sächsische-Schweiz-Radweg zu: Bei den Mountainbike-Touren taucht man voll und ganz in die einzigartige Bergwelt des Elbsandsteingebirges ein. Die deftige Berghüttenkost, die traumhaften Aussichten und guten Cross-Country Strecken sowie schnelle Abfahrten, lassen die Mountainbike-Tour zum unvergesslichen Erlebnis werden. www.rock-trail.de

    Der Torgische Radwanderweg ist mit 47 Kilometern nicht gerade lang, aber sehr eindrucksvoll. Zwischen Bad Düben, Authausen, Roitzsch, Süptitz und Torgau schließt der Radler Bekanntschaft mit der waldreichen Landschaft der Dübener Heide und einer der schönsten Renaissancestädte Deutschlands - Torgau. Als „Amme der Reformation" ist Torgau eine Augenweide: Die Altstadt und das Schloss Hartenfels werden den Betrachter fesseln. www.saechsisches-burgenland.de

    Oder eine Tour durch das Radelmekka Oberlausitz: Der Oder-Neisse-Radweg, der Spree-Radweg, der Froschradweg und die Sächsische Städtetour führen auf insgesamt 620 Kilometern zu den Natur- und Kulturschönheiten der Oberlausitz.

    Während die Städtetour mit  Kamenz, Bautzen, Löbau und Görlitz bekannt macht, laden die Wege entlang der Spree, Oder und Neiße in das Lausitzer Bergland, auf die wegen ihrer sacralen Bauwerke geschätzte Via Sacra, in den zum UNESCO-Welterbe ernannten Fürst-Pückler-Park und in das Naturparadies der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft ein. www.radwandern-oberlausitz.de

    Abwechslungsreich präsentiert sich auch das Vogtland: Vier Länder auf einen Streich durchradelt man auf dem Elster-Radweg über rund 250 Kilometer. Er beginnt an der Quelle der Weißen Elster im tschechischen Aš, führt durch reizvolle Landschaften in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Staaten- und länderübergreifend beflügelt er nicht nur das touristische Leben zwischen der Tschechischen Republik und den drei mitteldeutschen Bundesländern, er zeigt ebenso neue Möglichkeiten auf, die reiche Kulturlandschaft Mitteldeutschlands zu entdecken. www.elsterradweg.de Der Musikantenradweg mit einem stilisierten Gitarrensteg als Symbol hingegen führt durch die mehr als 300 Jahre alte Musikinstrumentenbauregion im Vogtland. Nahe der Grenze zu Böhmen, Bayern und Thüringen verbindet die thematische Radwanderroute auf 115 Kilometern die Schönheiten der Mittelgebirgslandschaft mit zehn Werkstätten, Ausstellungen und Museen des dort beheimateten Musikinstrumentenbaus. www.vogtlandtourist.de

    Dort, wo am Muldental-Radwanderweg die Zwickauer Mulde und die Freiberger Mulde zur Vereinigten Mulde zusammenlaufen. Von Zwickau aus bezaubern die Täler, deren Hänge immer wieder von märchenhaften Burgen- und Schlössern überragt werden, während die Freiberger Strecke durch dichte Wälder führt. Und immer wieder lohnt sich ein Abstecher in beschauliche Dörfer und kleine Städtchen oder zu Schätzen der sächsischen Kulturgeschichte. Kenner sprechen von dem Gebiet entlang des Nebenflusses der Elbe nicht umsonst von einer der schönsten Radel-Regionen Sachsens. www.saechsisches-burgenland.de

    Zur „KAMMTOUR" laden das Erzgebirge und das Vogtland gemeinsam ein. Sie führt von Schöneck, dem Balkon des Vogtlandes, bis in die Berg- und Wintersportstadt Altenberg im Osterzgebirge. Wer sich auf den rund 200 Kilometer langen Weg in Höhenlagen zwischen 600 und 1.214 Metern begibt, kann die vielfältige Landschaft des Naturparks Erzgebirge/Vogtland genießen, zahlreiche Museen, Burgen, Schlösser und Bergbauzeugnisse besichtigen sowie Bäder, Thermen, Sportanlagen und historische Kleinbahnen nutzen. www.oberwiesenthal.de Eine Horizonterweiterung verspricht die „Stülpner Kult(o)ur".

    Sie ist ein Teilstück des 220 Kilometer langen Mountainbike-Netzes Miriquidi-Bike-Trails. Von einfach bis schwierig erobern sich vor allem Mountainbiker im Erzgebirge das Reich vom legendären Stülpner Karl, dem Robin Hood des Erzgebirges. www.miriquidi-bike-trails.de

    Zu jeder vorgestellten Strecke liefert die Karte Tipps und Informationen, die helfen, die Tour nach persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen zu gestalten. So gibt sie Auskunft über die Länge, Ausgangs- und Endpunkt, zu erwartende Höhenunterschiede, Schwierigkeitsgrad und Wegbeschaffenheit sowie über Quellen für geeignetes Kartenmaterial. Die Roadbooks zu den einzelnen Radwegen stehen darüber hinaus als Download unter www.sachsen-tourismus.de zur Verfügung.

    Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Bautzner Str. 45 - 47, D-01099 Dresden, Tel.: +49 (0) 351-49170-0, Fax: +49 (0) 351-4969306, info@sachsen-tour.de, www.sachsen-tourismus.de

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    Ferienregionen in Sachsen Wer in Sachsen Urlaub machen will, kann sich sein Feriendomizil in sechs Regionen suchen. Dabei ist eine Region charmanter ...

    Wer in Sachsen Urlaub machen will, kann sich sein Feriendomizil in sechs Regionen suchen. Dabei ist eine Region charmanter als die andere. Jeder Landstrich hat etwas Besonderes zu bieten.
    www.sachsen-tourismus.de

    Oberlausitz
    Die Oberlausitz liegt ganz im Osten Sachsens und bildet den deutschen Teil des Dreiländerecks Deutschland-Polen-Tschechien. In der östlichsten Stadt Deutschlands, in Görlitz, geht zuerst die Sonne auf. Und nach Görlitz richtet sich in ganz Europa die Zeit, denn: Der 51. Breitengrad verläuft mitten durch die Stadt. Die Region behütet altes Kunsthandwerk - Töpfer und Lebkuchenbäcker sind hier zu Hause. Etwas ganz besonderes ist die Fischzucht im größten zusammenhängenden Teichgebiet Deutschlands. Radeln und Wandern sind in der Oberlausitz ideal. www.oberlausitz.com

    Sächsische Schweiz
    Diese Region hat wohl mit der spektakulärsten Landschaft aufzuwarten, die schon berühmte Maler wie Caspar David Friedrich inspirierte: das Elbsandsteingebirge - ein Paradies vor allem für Kletterer. Entlang der Elbe, dem zweitlängsten Fluss Deutschlands, schlängeln sich hübsche Dörfer und kleine Städte, von denen  manche zu den ältesten Kurorten in Deutschland gehören. Diese und andere Ziele wie die schönste Naturbühne Europas, die Felsenbühne Rathen, können Sie mit historischen Raddampfern der Sächsischen Dampfschiffahrt ansteuern.
    www.saechsische-schweiz.de

    Sächsisches Elbland
    Sächsischer Wein, die berühmten blauen Schwerter des Meissener Porzellans, das Karl May Museum und die Dampf betriebene Lößnitzgrundbahn sind Hits im Sächsischen Elbland. Mit dem Drahteseln oder eben der Dampfeisenbahn, die Einheimischen liebevoll auch Lößnitzdackel nennen, erkunden Sie die romantische Region mit ihren namhaften Städten wie Dresden, Meißen, Riesa, Torgau am aller besten. In Riesa übrigens gilt der Spruch „Volle Nudelkraft voraus!" Der Besuch im  Nudelwerk ist ein echter Geheimtipp. Es wird der ganzen Familie gefallen und natürlich schmecken.
    www.elbland.de

    Sächsisches Burgen- und Heideland
    Im „Tal der Burgen" erleben Sie 1.000 -jährige Geschichte pur. Schlösser und Burgen reihen sich wie eine Perlenkette aneinander - prächtig die einen, mächtig die anderen. Ein schönes Urlaubsziel zum Wandern, Radeln, Reiten und Wellness sind die Dahlener und die Dübener Heide. Tolle Wanderpauschalen warten auf Sie. Tipp: Nehmen Sie im Sommer doch mal an der mittelalterlichen Zeitreise teil - eine 10-tägige Ferientour auf Planwagen mit Ziegen, Hühnern, Pferden und jede Menge netter Leute. Ein Abstecher nach Leipzig in den Zoo lohnt sich auf jeden Fall auch.
    www.saechsisches-burgenland.de

    Erzgebirge/Westsachsen
    Das Erzgebirge ist eine der schönsten Mittelgebirgslandschaften und ein 1.500 Quadratkilometer großer Naturpark. Im Sommer lockt er die Wanderer und im Winter die Skifahrer scharenweise an. Und wer es noch nicht weiß: Die Region ist die Heimat von Nussknacker, Räuchermann, Schwibbogen und Weihnachtspyramide. Sehr eindrucksvoll ist eine Fahrt entlang der „Silberstraße", Sachsens längster Ferienstraße. Sie erzählt vom Jahrhunderte langen Silbererzbergbau und zeigt dessen Schätze über und unter Tage in über 25 Bergwerken. Die geschichtsträchtige Route erstreckt sich bis Zwickau, der Hauptstadt Westsachsens. Einst lockte das Silber die Menschen hierher. Heute schlagen in Zwickau die Herzen von Liebhabern alter Automobile und von klassischer Musik höher. Im spannend eingerichteten August-Horch-Museum blitzten die Oldtimer um die Wette, während sich im Robert-Schumann-Haus alles um den Komponisten und seine Frau dreht. Kein Wunder: Die Musik ist romantisch und hier steht der Flügel von Clara Schumann, der einst den 100-Mark-Schein zierte. Zwei Denkmale weisen auf die Musik- und Autostadt hin. So grüßt Schumann lässig vom hohen Sockel seines Denkmals. An anderer Stelle erinnert ein Beton-Trabant an die „Rennpappe" aus der vergangenen DDR-Zeit.  
    www.tourismus-erzgebirge.de, www.tourismus-westsachsen.de

    Vogtland
    Der quellenreiche Süden mit den Kurorten Bad Elster und Bad Brambach, tief eingeschnittene Täler von Göltzsch und Elster mit den weltgrößten Ziegelsteinbrücken, eine überaus abwechslungsreiche Landschaft, geradezu prädestiniert zum Wandern, z.B. auf dem qualitätsgeprüften Vogtland Panorama Weg®, prägen die Region im Vierländereck. Im Winter durchziehen endlose Skiloipen die Wälder, gepflegte Pisten bieten rasante Abfahrten und die modernste Großschanze Europas, die Vogtland Arena, vermittelt  Weltcupflair. Aus dem Musikwinkel kommen seit 350 Jahren Musikinstrumente höchster Klangqualität. Die Deutsche Raumfahrtausstellung in Morgenröthe-Rautenkranz zeigt grandiose Exponate der Raumfahrtgeschichte.
    www.vogtlandtourist.de

    Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen, Bautzener Str. 45/47, 01099 Dresden, Tel.: 0351-491700, Fax: 0351-4969306, info@sachsen-tour.de, www.sachsen-tourismus.de

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    Sachsen. Land von Welt Millionen Besucher sind jedes Jahr erneut von ihr begeistert: Von der Kunst und Kulturlandschaft Sachsen. Musikliebhaber ...

    Erste Adresse für Kultur und Kunst in Deutschland
    Millionen Besucher sind jedes Jahr erneut von ihr begeistert: Von der Kunst und Kulturlandschaft Sachsen. Musikliebhaber schätzen Sachsen als das Land mit der dichtesten Theater- und Orchesterstruktur Deutschlands. Musikbegeisterte aus aller Welt schwärmen von  Aufführungen in der Semperoper, der Leipziger Oper und der Chemnitzer Oper oder von Konzerten des Gewandhausorchesters und Thomanerchores in Leipzig, der Sächsischen Staatskapelle und des Kreuzchores in Dresden. Sie begeben sich auf die Spuren von Richard Wagner, Robert Schumann, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Carl Maria von Weber oder Johann Sebastian Bach. Hier verschmelzen Musik- und Kunstgenuss mit über 1000 Jahren Kulturgeschichte. Das macht Sachsen zum Kulturreiseziel Nummer 1 in Deutschland.   

    Glanzlichter der Kunst und Kultur
    Es sind vor allem die kulturellen Glanzlichter, die eine Reise in das „Land von Welt" so einzigartig machen: Wer die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden unter anderem mit dem Historischen Grünen Gewölbe, der Schatzkammer August des Starken, und der Gemäldegalerie der Alten und Neuen Meister nicht gesehen hat, kennt Sachsen nicht. Berühmte Persönlichkeiten wie Carl-Maria von Weber und Richard Wagner ließen sich von dieser Landschaft inspirieren und hinterließen der Welt etliche Kunstwerke. Ohne ein Höchstmaß an handwerklichem Geschick gäbe es den Musikinstrumentenbau im Vogtland, die Plauener Spitze, die Erzgebirgische Holzkunst und die hochwertigen Uhren aus Glashütte nicht. In Leipzig empfängt das Museum der Bildenden Künste seine Gäste als modernster und spektakulärster Museumsneubau des 21. Jahrhunderts. Wer in Chemnitz nicht das Museum Gunzenhauser besucht, verpasst eine der größten Privatsammlungen von Kunst des 20. Jahrhunderts in Deutschland unter anderem mit 200 Bildern von Otto Dix.

    Die Musiklandschaft Sachsen sucht deutschlandweit Ihresgleichen. Kein zweites Bundesland wartet mit einer solchen Fülle an Konzerthäusern und Bühnen auf. Ob in den Opernhäusern, in Schlössern, Burgen, Parks und historischen Anlagen, in Steinbrüchen, in Kirchen und auf Plätzen - international beachtete Theater- und Musikinszenierungen und hochkarätige Festivals prägen das Musikleben. Jährlich finden allein über 40 national und international renommierte Musikfestivals statt, bei denen heute wie einst Klangkörper und Solisten von Weltruf musizieren.

    Clubszene  Lounge Saxony
    Aber noch ganz andere Töne haben sich unter das musikalische Angebot gemischt: Relativ unbemerkt hat sich Sachsen zu einem Hotspot für House Music, Chill Out Sounds und andere Stilrichtungen gemausert. Während Semperoper oder Gewandhaus, Bach, Mendelssohn-Bartholdy, Schumann oder Wagner, Kurt Masur, Ludwig Güttler oder Jan Vogler, die Prinzen oder De Randfichten ein Begriff sind, wissen nur wenige in Deutschland, welche kreativen, modernen Sounds in den Studios in Dresden, Leipzig oder Löbau entstehen und welche attraktiven Partyreihen und Locations es hier gibt.

    Die Musik-CD „Club Lounge Saxony" stellt die interessantesten Produktionen aus Sachsen und die einschlägigen Clubs sowie Partylocations wie das Nachtcafé, die Buddha Art Gallery und den Club Velvet in Leipzig, Puro Beach, Arteum oder Elbsegler in Dresden, den Cantaloop Club und das Weltecho in Chemnitz oder die Ocean Beach Bar in Bautzen vor.

    Lieblingsplätze der Geschichte
    Mehr und mehr Urlauber genießen es, durch enge Kopfsteinpflaster-Gassen zu streifen, verträumte Viertel zu erkunden und über kleine Boulevards zu bummeln. Die romantischen, kleineren Städte Sachsens glänzen mit ihren zum Teil 1000 Jahre alten Marktplätzen, ihrer historischen Bausubstanz und ihrem kulturellen Leben als Perlen sächsischer Städtekultur. So genießt Meißen Weltruhm: Seit 1710 fertigt die erste europäische Porzellan-Manufaktur das berühmte Meissener Porzellan® in traditioneller Handarbeit. Bis heute prägt Meissener Porzellan® die Formensprache europäischer Tisch- und Tafelkultur. Die Manufaktur lädt ihre Gäste herzlich ein, durch drei Jahrhunderte Meissener Porzellan® zu streifen. Die „Gekreuzten Schwerter" sind das älteste ununterbrochen in Verwendung stehende Markenzeichen der Welt. Einzigartig in der Welt ist die Mineralien-Ausstellung „Terra mineralia" in Freiberg. Ein großer Teil der über 80.000 Schätze der Erde funkeln im rekonstruierten Schloss Freudenstein im Herzen der erzgebirgischen Bergstadt Freiberg. Das Schloss ist somit eine neue, angesagte Adresse für Städtereisende in Sachsen.

    Aber auch in Pirna, Radebeul, Torgau, Grimma, Annaberg-Buchholz, Plauen, Zwickau Kamenz, Bautzen, Görlitz und Zittau machen kulturhistorische Kostbarkeiten einen Besuch zu einem eindrucksvollen Erlebnis.

    Kirchenschiffe, Burgtore und Lustschlösser
    Ein weiteres Beispiel großen kulturhistorischen Erbes sind die etwa 1000 Schlösser, Burgen, Gärten und Herrenhäuser. Wie eine Perlenschnur reihen sie sich zwischen der Oberlausitz, dem Burgen- und Heideland und dem Erzgebirge aneinander - mächtig und trutzig die einen, barock und filigran die anderen. Oftmals sind sie Kulisse für Theater- und Musikinszenierungen, Burgfeste, Ritterspiele und Ausstellungen sowie für traumhafte Hochzeiten. Über 50 ausgesuchte Kleinode stellt die neue Broschüre „Schlösserland Sachsen" vor. In manchen kann man sogar übernachten. So bleibt kein Schatz sächsischer Geschichte unbestaunt. Der Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau mit seinem Schloss gehört sogar zum UNESCO-Welterbe. Nach über 150 Jahren ist Hermann Fürst von Pückler-Muskau im September 2008 übrigens in sein Schloss in Bad Muskau zurückgekehrt. Die neue Dauerausstellung „Pückler? Einfach nicht zu fassen!" würdigt den Schöpfer des Muskauer Parks auf moderne und unterhaltsame Weise im Neuen Schloss, das über 50 Jahre eine Ruine war und nun wieder aufgebaut wurde.

    Reiche Handwerkstraditionen
    Die industriegeschichtliche Entwicklung Sachsens ist darüber hinaus eng verzahnt mit dem Maschinenbau und der Textilindustrie. In Chemnitz, der im 19. Jahrhundert bedeutendsten Stadt des deutschen Maschinenbaus, präsentiert das Industriemuseum auf dem riesigen Gelände einer ehemaligen Maschinenfabrik eine historisch überaus wertvolle Sammlung. Es sind aber auch die reichen Handwerkstraditionen, denen Sachsen seinen Weltruf verdankt. Nirgendwo sonst auf der Welt entstehen Kunsthandwerkserzeugnisse, die unter dem Namen Erzgebirgische Holzkunst® international bekannt sind.

    Seit 1677 hat einzigartig in Europa der traditionelle Musikinstrumentenbau im südlichen Zipfel Sachsens noch heute seine Heimat. Viele Künstler weltbekannter Orchester und auch Prominente wie Bill Clinton spielen auf den meisterlich von Hand gefertigten Streich- und Blechblasinstrumenten aus dem Vogtland. Die Region hütet noch einen anderen Schatz: die Plauener Spitze®. Zart und fein und äußerst filigran.

    Sachsen aktiv entdecken
    Aktiven Urlaub machen und dabei die Natur reizvoller Flusslandschaften und malerischer Gebirge und Wälder genießen, auch das können Urlauber in Sachsen. Neben Wanderungen und Radtouren auf ausgedehnten Wegen, nostalgischen Fahrten mit Schmalspurbahnen durch romantische Landschaften und mit Schaufelraddampfern der ältesten und größten Raddampferflotte der Welt auf der Elbe bestimmen auch Trendsportarten das vielgestaltige Urlaubsbild. Rad- und Flusstrekking, Ballonfahren und Gleitschirmfliegen oder Kiting bieten echte Ferienabenteuer. Biker und Autofreaks kommen voll auf ihre Kosten, denn das Land verfügt über zwei top moderne Rennstrecken: der Euro-Speedway Lausitz mit einer großen Rennstreckenvielfalt und der Sachsenring als eine der größten und modernsten Anlagen Europas. Hier können Biker ihre Fahrkünste selbst testen, regelmäßig starten Fahrzeugtests, Sicherheitstrainings und Sportfahrerlehrgänge.

    Sachsen gilt auch als familienfreundliches Urlaubsland. Das belegen eine Vielzahl an Hotels, Pensionen und Ferienhäusern, die sich auf die ganz speziellen Bedürfnisse von Familien mit Kindern eingestellt haben. Wo, wenn nicht im Lande Karl Mays ist es möglich, einmal so wie Winnetou in einem Tipi bei Indianern und Westernküche leben? Wo, wenn nicht in der Spielzeugstadt Seiffen werden für Jung und Alt, Groß und Klein Kindheitsträume wahr und Kindheitserinnerungen wach?

    Bekannt ist Sachsen auch für seine gute Küche, denn schon immer sind die Sachsen Genießer. Die regional typischen Speisen und Getränke kann sich der Gast überall auf der Zunge zergehen lassen.

    Nach Sachsen auf dem schnellsten Weg
    Natürlich lässt sich in Sachsen Kunst- und Kulturgenuss mit aktiver Erholung sowie mit Vital- und Familienurlaub verknüpfen. Von den schönen Künsten sind beispielweise Klettern im Nationalpark Sächsische Schweiz, Wandern auf dem Vogtland-Panorama-Weg, Rad fahren auf dem Elberadweg, Familienurlaub in fünf familienfreundlichen Orten und 67 familienfreundlichen Unterkünften und Freizeiteinrichtungen sowie Entspannung pur in den traditionsreichen sächsischen Kurorten nur einen Katzensprung entfernt. Der Buchungsweg nach Sachsen ist kurz: Mit www.sachsen-tourismus.de können Interessierte schnell und unkompliziert ihren Urlaub in Sachsen online buchen - unter der Rubrik „Specials". Bestens informiert ist man außerdem mit den thematischen Urlaubskatalogen.

    Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Bautzner Str. 45 - 47, D-01099 Dresden, Tel.: +49 (0) 351-49170-0, Fax: +49 (0) 351-4969306, info@sachsen-tour.de, www.sachsen-tourismus.de

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    Städte in Sachsen Mit ihrem ganz unterschiedlichen Flair, das von Barock über moderne Eleganz, Industriearchitektur und Jugendstil einerseits, ...

    Mit ihrem ganz unterschiedlichen Flair, das von Barock über moderne Eleganz, Industriearchitektur und Jugendstil einerseits, von verträumter Romantik bis hin zum quirligen Großstadtleben andererseits reicht, haben große Städte wie Dresden, Chemnitz und Leipzig ebenso wie kleine Citys einen hohen Besuchswert. Viele Reiseangebote von einem halben Tag bis zur Mehrtagestour erlauben dem Gast eine breite Auswahl an Erlebnismöglichkeiten. Sie reichen vom äußerst (Jugend)stilvollen Besuch in Dresden mit Besichtigungen von wunderschönen Sehenswürdigkeiten wie dem Dresdner Schloss, dem Dresdner Zwinger oder auch dem schönsten Milchladen der Welt „Pfunds Molkerei" bis hin zum Erleben der Kunst der Porzellanherstellung in Meißen und Dresden, während sich die Städte Leipzig und Chemnitz dem Gast entweder originell oder ganz im Zeichen des Jugendstils präsentieren.

    In welche Stadt auch immer die Reise gehen mag, jede von ihnen besitzt eine eigene, unverwechselbare Charakteristik, die in der Arbeitsgemeinschaft „Städtetourismus" der TMGS beworben werden.

    Beispielsweise braucht man im erzgebirgischen Annaberg-Buchholz nicht zu tief schürfen, um zu erkennen, dass man sich in einer Bergstadt befindet: Bedeutende Silberfunde waren 1496 Anlass zur Stadtgründung und prägen noch heute Land und Leute. Handwerkskünste wie das Klöppeln und Schnitzen oder auch das Posamentieren gehören zu Annaberg wie das Andenken an den genialen Rechenmeister Adam Ries.

    Bautzen als die heimliche Hauptstadt der Oberlausitzer Sorben ist schon über 1.000 Jahre alt. 17 Türme, Basteien und eine fast auf der gesamten Länge erhaltene Stadtmauer lassen eine unverwechselbare, mittelalterliche Stimmung aufkommen, die durch die oft fotografierte „Alte Wasserkunst" in der Bautzner Innenstadt noch unterstrichen wird.

    Chemnitz gilt als Stadt der Moderne. Die Villa Esche, Station der Europäischen Henry-van-de-Velde-Route, stellt sich als restauriertes und erlebbares Gesamtkunstwerk rund um Leben und Wirken von van de Veldes vor. Das Museum Gunzenhauser in Chemnitz zeigt eine der größten Privatsammlungen von Kunst der ersten und zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Deutschland. Mit allein 220 Werken von Otto Dix verfügt Chemnitz über den umfassendsten Bestand an Dix-Werken. Zu den Besucherhighlights zählen auch das Industriemuseum Chemnitz mit seiner Sammlung aus der Zeit der Industrialisierung, das Kulturhaus Tietz mit seinem Schatz, dem 290 Millionen Jahre alten Versteinerten Wald, das historische Zentrum mit modernen Shoppingcentern und Kneipenszene. Auf dem Kaßberg lädt eines der schönsten Gründerzeitviertel Deutschlands zu Spaziergängen ein. Der Jugendstil findet in der berühmten Esche-Villa - das von Henry van de Velde gestaltete Haus des Strumpffabrikanten Samuel Esche - einzigartigen Ausdruck.

    Dresden ist alles: Die sächsische Landeshauptstadt hat viele Gesichter. Als Barockstadt, Kulturstadt, Elbestadt und Musikstadt verbreitet sie einen Charme, der weltbekannt ist. Ihre architektonische Schätze rund um den Theaterplatz mit Dresdner Zwinger und Semperoper und die Brühlsche Terrasse oder auch die Kunstschätze der Staatlichen Kunstsammlungen verleihen ihr einen ganz besonderen Reiz. Nicht umsonst sprechen Besucher und Einwohner gern auch von „Elbflorenz". Historie und Moderne stehen in der sächsischen Metropole so dicht bei einander und bilden einen Spannungsbogen, den es sich zu entdecken lohnt.

    Die Silberstadt Sachsens schlechthin ist die Domstadt Freiberg. Noch immer künden prächtige Patrizierhäuser rund um einen der schönsten Marktplätze Deutschlands, dem Obermarkt, vom einstigen Reichtum Freibergs. Ein Muss bei einem Besuch ist der Dom St. Marien mit seiner weltberühmten Goldenen Pforte". Äußerlich eher schlicht beherbergt er wertvolle Kunstschätze wie die Tulpenkanzel und die mächtigste und wohlklingendste Silbermannorgel der Welt. Auch das Abenteuer Bergbau ist für Besucher beispielsweise im ältesten Lehrbergwerk der Welt - die Reiche Zeche - eindrucksvoll nachvollziehbar.

    Eine Stadt mit alten Handelstraditionen und einer modernen City zugleich ist Görlitz. Zwischen charaktervollen Plätzen innerhalb einer geschlossenen Gründerzeitbebauung, liebevoll sanierten Jugendstilbauten, dem historischen Flair der Altstadt und 3.500 denkmalgeschützten Bauten fast aller Epochen herrscht Aufbruchstimmung. Wie kaum eine andere Stadt profitiert Görlitz im Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien bereits vor der EU-Erweiterung von den engen Beziehungen zu seinen Nachbarn. Nach Prag sind es gerade mal 160 Kilometer.

    Keine zwanzig Kilometer südöstlich von Leipzig liegt ein kleines Paradies: Grimma. Dort, wo die Mulde noch von lieblichen Höhenzügen umgeben ist und sich eine wunderschöne Tal-Aue geschaffen hat, ließen sich die Menschen schon immer gern nieder. Denn: Wo lässt es sich besser leben als umgeben von Kulturdenkmalen und geschützten Landschaften? So ist die Stadt ist Geburtsort von Albrecht dem Beherzten, Stammvater des sächsischen Königshauses. Katharina von Bora, Ehefrau des Reformators Martin Luther, lebte im Kloster Nimbschen bis ihr mit seiner Hilfe die spektakuläre Flucht aus den dicken Klostermauern gelang. In Grimma betrieb der berühmte Verleger der klassischen Literatur u. a. von Werken von Lessing, Goethe und Schiller, Georg Joachim Göschen, seine Druckerei. Und nicht nur das: In Gösches Sommersitz in Grimma gaben sich einst die Größen der deutschen klassischen Literatur wie Schiller und Körner die Klinke in die Hand. Dieses Haus ist als Museum heute Treffpunkt für Besucher aus aller Welt.  

    Leipzig verführt mit seinem Kulturangebot. Das reicht von Bach über Aufführungen im Gewandhaus bis hin zu Deutschlands vielseitigster Kabarettszene. Auf der Kneipenmeile „Drallewatsch" findet der Besucher eine riesige Auswahl an Kneipen, Restaurants und Bars. Leipzig bietet u.a. in der Mädlerpassage, in der Innenstadt und auch im Hauptbahnhof tolle Shoppingmöglichkeiten.  

    Kamenz ist jene Stadt in Sachsen, in der die Wiege des großen deutschen Dichters Gotthold Ephraim Lessing stand. Die Lessing-Stadt in der Oberlausitz steckt voller Poesie. Im Kamenzer Theater fühlen sich der weise Kaufmann Nathan, die empfindsame Bürgerstochter Emilia oder das pfiffige Fräulein von Barnhelm schon lange und immer noch sehr wohl. Der Beifall des Publikums ist den klassischen Bühnenfiguren gewiss, wenn einmal im Jahr im Januar und Februar zu den traditionsreichen internationalen Lessing-Tagen eingeladen wird. Kamenz kennt man jedoch nicht nur in der Literatur. Die Stadt ist auch unter Musikern bekannt. Peter Maffay zum Beispiel oder Chris de Burgh preisen die Hutbergbühne als eine  Konzertbühne inmitten einer botanischen Kostbarkeit, umgeben von Hunderten Rhododendron-Pflanzen und Azaleen.

    Es ist vor allem das Porzellan, das Meißen weltberühmt macht. Im Jahre 1710 verkündete kein geringerer als August der Starke die Entdeckung des „weißen Goldes" in Sachsen. Meißen besitzt mit der Staatlichen Porzellan-Manufaktur ein Kleinod, dass jährlich Hunderttausende in ihren Bann zieht. Inzwischen kann der Gast das Handwerk des Porzellanmalens und Gestaltens sogar in Kursen lernen. Neben dem Meissener Porzellan schätzen Kenner vor allem auch den edlen Wein, der hoch über Stadt an der Elbe auf steilen Hängen reift. Meißen ist die Hauptstadt des kleinsten deutschen Weinanbaugebietes. Die Stadt selbst lebt von wunderschönen Fassaden, verwinkelten, schmalen Kopfsteinpflaster-Gässchen schönen Passagen, neuen und urigen Gaststätten. Höchster Punkt sind die Albrechtsburg und der Meißner, die sich hoch über der Stadt majestätisch erheben.

    Radebeul inspirierte nicht nur Karl May. Auch Graf von Wackerbarth war entzückt und krönte die Anmut des Landstrichs mit dem Bau von Schloss Wackerbarth. In der barocken Anlage, Quell vorzüglicher Weine und Sekte, erwartet den Besucher ein prickelndes Erlebnis. Überhaupt kommen Genießer hier im Herzen der Sächsischen Weinstraße auf ihre Kosten. Hohe Weinberge schmiegen sich als steile, steingemauerte Terrassen eng an Winzerhäuschen mit dem hier typisch-gelben Farbanstrich an. Mittendrin schlummert die ehemalige kurfürstliche Weingutanlage Hoflößnitz. Winzer und Winzerinnen laden ein, in ihren urigen Kellergewölben oder gemütlichen Lokalen von den edlen Tropfen, die hier seit Jahrhunderten reifen, zu kosten. Ein architektonisches Schmuckstück gilt es im alten Radebeuler Dorfkern Altkötzschenbroda zu entdecken. Originelle Kneipen und Geschäfte, Galerien und Werkstätten öffnen ihre Pforten in den behutsam sanierten Bauernhöfen entlang des Baum bestandenen Dorfangers.

    Wer nach Pirna kommt, entdeckt vor allem ein mittelalterliches Juwel, das am Ufer der Elbe zwischen Dresden und dem Nationalpark Sächsische Schweiz funkelt. Müsste man die Stadt beschreiben, so würden „traumhafte Umgebung", „heitere Lebensart", „kulturelle Üppigkeit" und „ein Stück modernes Europa" nicht fehlen. Romantiker, kulturhistorisch Interessierte, Schwärmer und Genießer kommen bei einem Rundgang durch die historische Altstadt voll auf ihre Kosten. Pirna ist eine reiche Stadt - Ihr Reichtum ist unter anderem auf Sand gebaut: dem weltberühmten Elbsandstein, der seit Jahrhunderten hier abgebaut und in der Baukunst eingesetzt wird. Berühmte Beispiele: die Dresdner Frauenkirche und der Reichstag Berlin.

    Plauen hingegen umgarnt den Besucher regelrecht. Als Stadt mit der bezaubernden „Plauener Spitze" erlangt Plauen Weltgeltung. In Schaustickereien oder im Spitzenmuseum wird noch heute auf traditionellen Maschinen gestickt. Nicht weit von der „Spitzen-Stadt" übrigens erwartet den Gast noch eine weitere Einmaligkeit: Seit über 300 Jahren werden im sogenannten vogtländischen Musikwinkel einzigartig in der Welt Musikinstrumenten aller Art in handarbeit gefertigt.

    Und wenn man von Torgau spricht, dann weiß man, dass es sich um eine der schönsten Renaissancestädte Deutschlands handelt. Hier wo einst Martin Luther gewirkt hat, erlebt der Besucher den Charakter einer kursächsischen Landesmetropole und ein einst politisches Zentrum der Reformation. Sehenswert in jedem Fall ist das in neuem Glanz erstrahlte Schloss Hartenfels. Während man über eine Brücke geht, in deren Grund noch immer wilde Bären leben, zeigt sich das größte umfassend erhaltene deutsche Schloss der Frührenaissance.

    Die südöstlichste Stadt Deutschlands ist Zittau. Sie vereinigt Kleinstadtidylle, lebendige Geschichte und viel, viel Landschaft. Direkt vor der Tür erstreckt sich ein wander- und Kletterparadies mit dem Zittauer Gebirge und seinem markanten Berg Oybin, dem Lausitzer Bergland und dem Jeschken- und Isergebirge. Wunderschön auch der komplett erhaltenen historische Stadtkern Zittaus mit unzähligen wertvollen Baudenkmälern. Eines davon ist die „Kirche zum Heiligen Kreuz". Die Kirche beherbergt „Das große Zittauer Fastentuch", den mit beeindruckenden 6,8 mal 8,2 Metern in Art und Gestaltung deutschlandweit einmaligen Kunstschatz.

    Für Musikenthusiasten ist sie die Robert-Schumann-Stadt, für Historiker die Perle Westsachsens und für Trabi-Nostalgiker die Stadt der tausend Takte: Zwickau. Die verschiedenen Beinamen zeigen den Facettenreichtum der Stadt an der Mulde. Das Tuchmachen und der Silberbergbau prägten die Stadt einst. Noch heute deuten entlang der Ferienstraße Silberstraße, die von Zwickau quer durch das Erzgebirge bis nach Dresden führt, auf diese spannende Epoche hin. In der jüngeren Geschichte wurde Zwickau insbesondere durch den Automobilbau weltbekannt. August Horch legte hier einst die Grundlagen für sein Autoimperium, aus dem später die Firmen Sachsenring Zwickau und Audi in Ingolstadt hervorgingen. Die Innenstadt strahlt mit Bauwerken wie dem Dom St. Marien, Gewandhaus und Rathaus, dem Robert-Schumann-Denkmal und Robert-Schumann-Geburtshaus sowie mit dem schönsten Jugendstilsaal Sachsens, der Stadthalle „Neue Welt".

    Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Bautzner Str. 45-47, D-01099 Dresden, Tel.: 0351-491700, Fax: 0351-4969306, info@sachsen-tour.de, www.sachsen-tourismus.de

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    So schön und vital ist Sachsen. Grauer Alltag? Stress? Verlorengegangenes Ich? Pflegen Sie Körper und Seele im schönen Sachsen. Wir betten Sie auf ...

    Grauer Alltag? Stress? Verlorengegangenes Ich? Pflegen Sie Körper und Seele im schönen Sachsen. Wir betten Sie auf Rosen(öl), verleihen Ihnen die Kraft heilender Erde, hüllen Sie in wohltuende Wärme, bringen Farbe in Ihr Leben, tragen Sie auf Wunsch auch auf Händen und legen Ihnen unsere ganze Erfahrung zu Füßen. Nehmen Sie sich Zeit für sich und geben Sie uns die Möglichkeit, für Sie kleine Wunder zu vollbringen. Sie wissen doch: In Sachsen versteht man das Leben zu genießen. Heilendes Wasser, Moor, Mineralien, Licht und Luft - traditionsreiche Kur- und Ferienorte im Vogtland, im Erzgebirge, im Sächsischen Burgen- und Heideland, im Sächsischen Elbland und in der Sächsischen Schweiz verschaffen Ihnen wohltuende Momente für die Schönheit von innen und von außen. „Vitalurlaub in Sachsen“ vereinigt ausgezeichnete Wellness-, Gesundheits- und Aktivangebote mit kulturellen, aktiven und familiären Verwöhnmomenten.

    Vogtland - Königlich Genießen
    Wo Sachsen, Bayern und Böhmen auf einander treffen, schlägt das Kurherz Europas.  Mittendrin liegt das Vogtland. Die unberührte Natur mit ihren Hochmooren, Wäldern und mildem Klima ist Quell für heilendes Moor und gesundes Mineralwasser. Der Kurort Bad Elster ist eines der ältesten Moorheilbäder Deutschlands. Bad Brambach ist weltweit für die stärkste Radonquelle bekannt. In den Sächsischen Staatsbädern Bad Elster und Bad Brambach finden Sie Experten, die Ihnen mit diesen natürlichen Ressourcen neue Kräfte verleihen. Deutschlandweit einzigartig sind die auf verschiedene Berufsgruppen abgestimmten Kuren. Ein verführerisches Schokoladenbad oder eine sinnlich-orientalische Rasul-Zeremonie im königlichen Ambiente bereiten neuen Gedanken Platz. Ausgedehnte Spaziergänge an frischer Luft wecken müde Lebensgeister. Mit Wanderungen und Nordic-Walking sind Sie auf dem Weg zu mehr Wohlbefinden. Die Ferienregion  Vogtland als das Zentrum des deutschen Musikinstrumentenbaus erfüllt Ihnen auch den Wunsch nach musikalischem und kulturellem Genuss. Bei allem können Sie auf eine über 150-jährige Kurtradition vertrauen. 

    Tourismusverband Vogtland e.V., Friedrich-Ebert-Str. 21, , 08209 Auerbach, Telefon: 03744-188860, Fax: 03744-1888659, E-Mail: info@vogtlandtourist.de, Internet: www.vogtlandtourist.de

    Erzgebirge - Quelle neuer Kraft
    Als Quell für Gesundheit und Wohlbefinden ist das Erzgebirge wärmstens zu empfehlen: Im Kurort Warmbad sprudelt für therapeutische Zwecke seit über 600 Jahren die älteste und wärmste Heilquelle Sachsens. Seit fünf Jahrhunderten reizt das gesunde Mittelgebirgsklima in Thermalbad Wiesenbad die Gäste, sich heilende Trink- und Badekuren zu gönnen. Bad Schlema ist „Radonheilbad“. Im Erzgebirge ist auch Sachsens größte Saunalandschaft eingerichtet: die Badegärten Eibenstock. Entspannung und neue Kräfte verleiht ebenso das Gesundheitsbad Actinon in Schlema. Und wer sich zudem auf Spaziergänge durch weite Kurparkanlagen oder Terrainkurwege begibt, durch die Erzgebirgswälder radelt und wandert, der wird mit neuer Vitalität heimkehren.  

    Kontakt: Tourismusverband Erzgebirge, Adam-Ries-Straße 16, 09456 Annaberg-Buchholz, Tel.: 03733-188000, Fax: 03733-1880020, e-mail: info@erzgebirge-tourismus.de, Internet: www.tourismus-erzgebirge.de

    Sächsisches Burgen- und Heideland – Natürliche Inspiration
    Hier, wo sich jahrhundertealte Schlösser und Burgen trutzig und stolz erheben und wo die Dahlener und Dübener Heide eine reizvolle Landschaft bilden, bringt Vitalurlaub neue Energie. In Bad Düben im Herzen des größten zusammenhängenden Waldgebietes Mitteleuropas schöpfen Sie Gesundheit aus heilkräftigen Mooren. Die Natur weiter Waldwiesen, großer Seen und dichter Wälder inspiriert zu aktiver Erholung. Das Kurzentrum HEIDE SPA folgt der fast 100-jährigen Tradition, Naturmoor als natürliches Heilmittel zu nutzen. Die moderne Einrichtung verschafft auch Geselligkeit und Erlebnis. Seit der Entdeckung der Heilquellen im Jahre 1820 wird auch in Bad Lausick gekurt. Eine besondere Attraktion ist das Kur- und Freizeitbad "RIFF". Längst kein Geheimnis mehr ist die besondere Wirkung des Bad Schmiedeberger Moores: Das Eisenmoor ist eine Wohltat für rheumageplagte Körper. Deutschlands modernste Moorküche steht wohl auch deshalb hier.

    Kontakt: Tourismusverband Sächsisches Burgen- und Heideland e. V., Niedermarkt 1, 04736 Waldheim, Tel.: 034327- 9660, Fax: 034327-96619, e-mail: info@saechsisches-burgenland.de, Internet: www.saechsisches-burgenland.de

    Sächsisches Elbland – Romantisch Entspannen
    Die einzigartige Flusslandschaft der Elbe, das mediterrane Flair der Weinberge und der Charme uralter Bäume in dichten Wäldern machen Erholung im Sächsischen Elbland zu einer romantischen Angelegenheit. Deren Ursprung übrigens geht zurück auf den Altmeister der Naturheilkunde in Sachsen: Friedrich Eduard Bilz. Seine Heilmethoden sind im Elbland lebendig. Friedewald, einstiger Luftkurort und heutiger Ortsteil von Moritzburg, lockt ins Bilz-Bad. Die einstige Volksgesundheitsstätte ist heute ein Freibad mit der weltweit einzigen mechanischen Wellenmaschine. In diesem Landstrich zwischen Dresden und etwas über Meißen hinaus tut auch der sächsische Wein sprichwörtlich gut. Ganz anders der Tharandter Wald: Quelle der Energie sind hier kilometerlange Wander-, Radwander- und Nordic Walkingwege. Im Kurort Hartha hat Kneipp seine Spuren hinterlassen, in die Sie heute gern treten können.

    Kontakt: Tourismusverband Sächsisches Elbland e. V., Fabrikstraße 16, 01662 Meißen, Tel.: 03521-7635-0, Fax: 03521-763540, e-mail: info@elbland.de, Internet: www.elbland.de

    Sächsische Schweiz – Einmal tief durchatmen
    Reine Luft, intakte Natur, frisches, klares Wasser, gesunde Ernährung und freundliche Zuwendung – so punktet die Sächsische Schweiz bei Erholungssuchenden. Vital werden Sie fast von ganz allein. Bad Schandau im wildromantischen Kirnitzschtal im Elbsandsteingebirge ist wohl die bekannteste Gesundheitsoase der Region. Bei klarer Luft lässt sich hier bestens verschnaufen und neuer Atem holen. Einer der meist besuchten Orte im Nationalpark Sächsische Schweiz ist Rathen. Auch in dem kleinen, zum Teil Auto freien Kurort am Ufer der Elbe können sie ordentlich Luft tanken. So haben Sie genügend Puste, um die felsigen Berge zu erklimmen oder den Weg hinauf zu Europas schönster Naturbühne – die Felsenbühne Rathen. Sauerstoff aus reiner Luft pumpen Sie auch in Gohrisch in Ihre Lungen – am besten beim Spaziergang auf einem der sieben Klimaterrainwege. Oder Sie machen in zwischen den Felsen Ihr Wanderdiplom? À propos Wandern: Hinterhermsdorf, Stadtteil von Sebnitz ist nicht nur Sachsens schönstes Dorf, sondern auch idealer Ausgangspunkt für Touren. Nicht nur die Nase in den Wind, sondern auch die Füße ins Wasser stecken Sie im Kneippkurbad Berggießhübel/Bad Gottleuba.

    Kontakt: Tourismusverband Sächsische Schweiz e. V., Bahnhofstraße 21, 01796 Pirna, Tel.: 03501-47 01 47, Fax: 03501-47 01 48, e-mail: info@saechsische-schweiz.de, Internet: www.saechsische-schweiz.de

    Oberlausitz – Federleicht vital werden
    Man nennt sie das Land der Seen und Teiche. Und es stimmt: Die Oberlausitz ist mit mehr als 1000 Wasseroasen größtes zusammenhängendes Teichgebiet Europas. Ein Teil dieser Landschaft ist zum UNESCO-Biosphärenreservat erklärt, das Sie auf zig Kilometern Wander- und Radwegen durchstreifen dürfen. Das Zittauer Gebirge, kleinstes Mittelgebirge Deutschlands, ist ganz groß in Sachen aktiver Erholung. Dazu kommen Orte, die jeglichen Stress von Ihnen fernhalten: Bad Muskau - eines der wenigen deutschen Bäder mit täglich frischem Naturmoor, mit Heilwasser aus der Eisen-Vitriol-Quelle und mit dem zum UNESCO-Welterbe zählenden, 600 Hektar großen Landschaftspark „Fürst-Pückler-Park“. In Großschönau im Zittauer Gebirge liegt harmonisch zwischen Wiesen und Wäldern und inmitten einer zwei Hektar großen, gebirgsklaren Wasserfläche der Trixi-Erholungspark. In den warmen Wässern und wohligen Saunen der Körse-Therme in Wilthen werden Ihr Körper und Ihre Seele federleicht. Sie können sich vorstellen, dass der Sinn nach Vitalität mit diesen Voraussetzungen besser nicht funktionieren kann.

    Kontakt: Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien GmbH, Tzschirnerstraße 14a, 02625 Bautzen, Tel.: 03591-48770, Fax: 03591-487748, e-mail: info@oberlausitz.com, Internet: www.oberlausitz.com

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    Aktivurlaub in Sachsen zu Fuß und mit dem Rad Kribbelt es in den Füßen? Na dann ab aufs Rad oder in die Wanderschuhe. Denn Sachsen ist ein wahres Rad-Wander-Paradies für ...

    Kribbelt es in den Füßen? Na dann ab aufs Rad oder in die Wanderschuhe. Denn Sachsen ist ein wahres Rad-Wander-Paradies für Flachlandtiroler und Profis: Elberadweg, Oberlausitzer Bergland, im Vogtland, in der Sächsischen Schweiz oder auf dem Erzgebirgskamm - überall kann man sich abstrampeln bzw. die Füße vertreten. Es gibt viele Wege, Sachsens schönste Seiten kennen zu lernen. Ganz besonders reizvoll ist die Erkundung auf dem Fahrrad. Denn nahezu überall führen gut ausgebaute Strecken durch das „Land von Welt" und machen jede Tour zu einem echten Erlebnis.

    Ob mit dem altbewährten Drahtesel oder dem modernen Mountainbike - auf den ca. 2500 Kilometern entlang des Oder-Neiße-Radweges, des Spreeradweges, des Umgebindehaus-Radweges, der Niederlausitzer Bergbautour, dem Froschradweg oder der Sächsischen Städteroute schlägt jedes Radlerherz höher. Der Oder-Neiße-Radweg, der Spree-Radweg, der Froschradweg und die Sächsische Städtetour führen auf insgesamt 620 Kilometern zu den Natur- und Kulturschönheiten der Oberlausitz. Während die Städtetour mit Kamenz, Bautzen, Löbau und Görlitz bekannt macht, laden die Wege entlang der Spree, Oder und Neiße in das Lausitzer Bergland, auf die wegen ihrer sakralen Bauwerke geschätzte Via Sacra, in den zum UNESCO-Welterbe ernannten Fürst-Pückler-Park und in das Naturparadies der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft mit dem Biosphärenreservat und seinen über 1000 Teichen ein. An der sächsisch-brandenburgischen Grenze entsteht mit dem Lausitzer Seenland ein weiteres attraktives Feriengebiet. Fahrradfreundliche Beherbergungsbetriebe, Fahrradverleih- und -servicestationen und der regionale Fahrradpool Lausitz mit mehr als dreihundert modernen Fahrrädern laden Radelbegeisterte aller Altersgruppen ein, die „Oberlausitz per Rad" zu entdecken. Malerische Umgebindehäuser prägen die Landschaft im Oberlausitzer Bergland und im Zittauer Gebirge. Hier bietet sich ein einzigartig erhaltenes Ensemble dieser weltweit nur in der Oberlausitz und in den benachbarten Tourismusgebieten Tschechiens und Polens vorzufindenden Kombination von Fachwerk- und Blockhaus.

    Von Zwickau aus bezaubern auf dem Muldentalradweg die Täler, deren Hänge immer wieder von märchenhaften Burgen- und Schlössern überragt werden, während die Freiberger Strecke durch dichte Wälder führt. Auch Deutschlands beliebtester Radweg führt durch Sachsen: der Elberadweg. Auf den 260 sächsischen Streckenkilometern begegnen dem Radler die bizarren Felsformationen des mächtigen Elbsandsteingebirges, die malerischen Weinberge eines der kleinsten deutschen Weinanbaugebiete ebenso wie liebevoll restaurierte Altstädte. Der über rund 250 Kilometer lange Elsterradweg beginnt an der Quelle der Weißen Elster im tschechischen Aš und führt durch reizvolle, vielfältige Landschaften in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Ganz im Zeichen des stilisierten Gitarrenstegs führt der Musikantenradweg durch das klingende Vogtland und damit durch die mehr als 300 Jahre alte Geschichte des handwerklichen Musikinstrumentenbaus.

    Die neue Fahrradkarte der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen stellt insgesamt zwölf Routen vor, die sich bei Radurlaubern bzw. bei den Radfreunden aus dem eigenen Land als Highlights erwiesen haben. Zu jeder Strecke liefert die Karte Tipps und Informationen, die helfen, die Tour nach persönlichen Vorlieben und Bedürfnissen zu gestalten. So gibt sie Auskunft über die Länge, Ausgangs- und Endpunkt, zu erwartende Höhenunterschiede, Schwierigkeitsgrad und Wegbeschaffenheit sowie über Quellen für geeignetes Kartenmaterial.

    Zu Fuß hat seinen Reiz
    Ob mit oder ohne Stöcke, mit oder ohne Gepäck - Wandern ist längst nicht mehr nur des Müllers Lust, sondern anerkannter Volkssport. Sachsen bietet von je her ausgezeichnete Bedingungen für Wandererlebnisse „per pedes": Landschaftlich reizvolle, gut ausgeschilderte Wanderwege, Sehenswürdigkeiten mit Seltenheitswert und Möglichkeiten zur typisch sächsischen Einkehr entlang der verschiedenen Strecken. Sei es grenzgängerisch die Kammtour entlang des Erzgebirges, wild-romantisch auf dem Malerweg durch die faszinierende Felslandschaft der Sächsischen Schweiz oder genussvoll dem Sächsischen Weinwanderweg durch das Elbtal folgend - die Wanderwege beweisen die Veilseitigkeit des Freistaates im „Wander-Zirkus". Historisch mutet dagegen der  Muldentalwanderweg durch das beinah märchenhafte Sächsische Burgen- und Heideland an. Entlang der Zwickauer Mulde gilt es, Schlösser und Burgen in landschaftlich schöner Umgebung entlang von 100 Flusskilometern und 1000 Jahre Kulturgeschichte zu erobern. Wer sich mit Kanu, Boot oder Floß dem Wasser und mit Rad, Wanderschuhen oder hoch zu Ross den Flussauen anvertraut, erlebt diese Landschaften von ihrer schönsten Seite. Nicht zu vergessen der Oberlausitzer Bergweg, der Wanderer in den südöstlichen Zipfel Sachsens ins Land der Umgebindehäuser entführt.

    Mit den zwei einzigen sächsischen Qualitäts-Wanderwegen „Vogtland-Panorama-Weg" und dem „Höhensteig" um Klingenthal sowie dem als beliebtester Wanderweg Deutschlands ausgezeichneten Malerweg bietet Sachsen im Vogtland und in der Sächsischen Schweiz besonders schöne Wanderstrecken. So präsentiert sich das Vogtland als deutsche Qualitätswanderregion. Der Vogtland Panorama Weg ist als Qualitätsweg „Wanderbares Deutschland" zertifiziert. Die 228 Kilometer lange, überwiegend naturnahe Route verblüfft allein mit ihren 82 bemerkenswerten Aussichten und Panoramablicken, 290 Wegweisern, 380 Rastmöglichkeiten, 38 Gaststätten und neun Bahnhöfen. Auch Sachsens zweiter Qualitätsweg befindet sich im Vogtland: Der 31 Kilometer lange Höhensteig-Rundweg Klingenthal - Zwota. Er verläuft fast ausschließlich auf den bis zu über 900 Meter hoch ansteigenden Gebirgszügen des oberen Vogtlandes. Derzeit arbeiten die Experten an der Verknüpfung des zirka 1500 Kilometer langen Wanderwegenetzes mit Bus und Vogtlandbahn, damit Wandern noch attraktiver wird.

    Die TMGS hat die zwölf gefragtesten Routen in einer Fahrradkarte zusammengefasst mit Tipps und Informationen, die helfen, die Tour nach persönlichen Bedürfnissen zu gestalten.

    Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen, Bautzener Str. 45/47, 01099 Dresden, Tel.: 0351-491700, Fax: 0351-4969306, info@sachsen-tour.de, www.sachsen-tourismus.de

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    Weihnachtsland Sachsen – Glanzpunkte im Advent Jahrhunderte alte Weihnachtstraditionen, heimeliges Flair in den Städten: Nicht umsonst gilt Sachsen als das Weihnachtsland. ...

    Jahrhunderte alte Weihnachtstraditionen, heimeliges Flair in den Städten: Nicht umsonst gilt Sachsen als das Weihnachtsland. Sei es der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands – der seit 1434 veranstaltete Dresdner Striezelmarkt, der größte Adventskalender der Welt auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt, der weltberühmte Dresdner Christstollen, die Herrnhuter Adventssterne oder Pulsnitzer Pfefferkuchen. Veranstaltungen wie Weihnachtssingen in Kirchen und auf Plätzen, Mettenschichten, Bergaufzüge, Weihnachtsmärkte aller Art reihen sich im „sächsischen Adventskalender“ wie eine Lichterkette aneinander.

    Kaum ein anderer Landstrich in Sachsen ist für seine weihnachtlichen Rituale so bekannt wie das Erzgebirge – und für seine weltweit einzigartige Tradition der Holzkunst- und Spielzeugherstellung. In einer Vielzahl der heute noch erhaltenen 1.600 Handwerksbetriebe kann man den Handwerksmeistern bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen. Hier erlebt man die alten Bräuche und Traditionen in unmittelbarer Nähe: das Reifendrehen in einer Seiffener Spielzeugmacherwerkstatt, das Spitzenklöppeln in einer Annaberger Stube oder die Kurrendekinder, die von Haus zu Haus ziehen, künden von der weihnachtlichen Botschaft. Auch der Begriff „Hutznohmd“ wird lange in der Erinnerung bleiben, wenn in fröhlicher Runde die Männer Schnitzen und die Frauen Klöppeln. 

    Neunerlei – der Festschmaus
    Wie das Salz in die Suppe gehören im Erzgebirge Engel und Bergmann, der Nussknacker, Schwibbogen und die Pyramide zu Weihnachten. In jedem Jahr werden "die Männeln", wie sie hier auch liebevoll genannt werden, vor dem 1. Advent vom Boden geholt. Dies wird auch im erzgebirgischen Lied "Wenn is Rachermannel naabelt" besungen. Jedes bekommt seinen bestimmten Platz in der Stube.

    Höhepunkt der erzgebirgischen Weihnacht ist das traditionelle Festessen "Neunerlei", das traditionell am Heiligen Abend gereicht wird. Dieses Essen besteht nach allgemeinem Brauch aus sieben, aber meistens neunerlei Speisen. Sie symbolisieren Erinnerungen, Wünsche und zeigen her, was man geschaffen hat. Die Anzahl der Speisen richtete sich in erster Linie nach den Möglichkeiten in einer erzgebirgischen Familie, z. B.
    Linsen oder Erbsen, Bratwurst mit Sauerkraut, Hering oder Fischhappen mit Apfelsalat, Kartoffelsalat mit Würstchen, Grützebrei oder Hirsebrei oder Hagebuttensuppe,  Schweinebraten mit Klößen, Semmelmilch mit gehackten Nüssen, Brot und Salz,  Backpflaumen.

    Lichterengel und Bergmann
    Besonders ergreifend sind die alle Jahre stattfindenden Bergparaden und -aufzüge in den Hochburgen des ehemaligen Bergbaus in Annaberg-Buchholz, Brand-Erbisdorf, Thum, Geyer, Marienberg und Ehrenfriedersdorf. Das Anschieben der großen Weihnachtspyramide in der Bergstadt Annaberg-Buchholz etwa oder das Schneeberger Lichtelfest lassen nicht nur Kinderaugen leuchten. Und auch die Historische Mettenschicht, die letzte unter Tage gefahrene Schicht vor Weihnachten, die beinahe täglichen, gemütlichen „Hutzennachmittage“ wie in Lengefeld oder Seiffen, die heimeligen „Lichtelohmde“ wie in Neudorf, Adventsmusiken und -konzerte verleihen der Erzgebirgsweihnacht ihren unverwechselbaren Glanz. Besonders die mit geschnitzten Meisterwerken geschmückten Fenster erzählen eindrucksvoll von der naturgegebenen Liebe der Bergmänner zum Licht, dem Ursprung für die noch heute reichen Weihnachtsbräuche.

    Neben den großen Märkten in Dresden, Leipzig und Chemnitz locken die romantischen kleineren Städte Sachsens zu einem Bummel. So lädt die Stadt Görlitz auf dem Obermarkt zum Christkindelmarkt zwischen prächtigen Handelshäusern der Renaissance und des Barock ein, verspricht der Radebeuler Familienweihnachtsmarkt in Altkötzschenbroda Märchen, Geschenkideen und Gaumenfreuden und entführt der Weihnachtsmarkt auf der Festung Königstein seine Besucher auf die wohl mächtigste Bastion Sachsens. Überall lässt es sich in den hübsch beleuchteten Innenstädten wunderbar nach Geschenken Ausschau halten wie in den kleinen verwinkelten Gassen von Meißen, den romantischen Straßen zwischen den Bürgerhäusern in Pirna und den gemütlichen Geschäften im Spielzeugdorf Seiffen. Natürlich offerieren Dresden, Chemnitz und Leipzig auf ihren bekannten Einkaufsmeilen außergewöhnliche Geschenkideen.

    Der Nase nach in die Pfefferkuchenstadt
    Unweit der sächsischen Landeshauptstadt, in Pulsnitz, werden seit Jahrhunderten Pulsnitzer Pfefferkuchen gebacken. Man nehme dazu extra lang gelagerten Honig- oder Sirupteig und gebe feinste Gewürze hinzu, im Mittelalter kurz unter dem Begriff Pfeffer zusammengefasst. Nach diesen Zutaten wird in acht Pulsnitzer Pfefferküchlereien kräftig gerührt, geknetet und gebacken. Ein Weihnachtsfest ohne die berühmten Pulsnitzer Spitzen
    ist undenkbar. In nah und fern als Pfefferkuchenstadt bekannt, verlassen die süßen Leckereien bereits seit 1558 die Pulsnitzer Backstuben. In Europas einzigem Pfefferkuchenmuseum, in der „Alten Pfefferküchlerei“ in Weißenberg, oder in Pulsnitzer Schaubäckereien kann man sich von der Kunst überzeugen und natürlich ausgiebig kosten. Den weg dorthin findet man fast von allein - am besten immer der Nase nach. 

    Von Puderzucker und Rosinen
    Stollenliebhaber können sich bei der Bäckerei Emil Reimann in Dresden in das Geheimnis des Stollenbackens einweihen lassen. Die besondere Stadtrundfahrt für Leckermäulchen „Von Puderzucker und Rosinen“ nimmt ihre Gäste mit auf eine Rundfahrt durch die historische Dresdner Innenstadt, um sich dann vor die Tore der Stadt zu Dresdens größter Stollenbäckerei Emil Reimann entführen zu lassen. Hier, in den Backstuben mit über 500-jähriger Geschichte und seit Generationen überlieferten Geheimnissen zur Backkunst ,erleben Besucher hautnah, wie der Original Dresdner Christstollen hergestellt wird und können diesen anschließend bei einer guten Tasse Kaffee genießen. Danach geht’s zurück zum Ausgangsort.

    Detailinfos zu ausgewählten Märkten

    Annaberg-Buchholz
    Eingebettet in eine meist tief verschneite Altstadt werden auf dem Weihnachtsmarkt Traditionen und Bräuche lebendig. Mit seinen erzgebirgstypischen Buden, der Pyramide und Allerlei zum Verschenken zählt er zu den schönsten Weihnachtsmärkten des Erzgebirges, der Wiege der berühmten Holzschnitzereien. Hier umgibt Sie ein anheimelndes Weihnachtsflair mit kulinarischen Genüssen nach Omas Rezepten. Erleben Sie die große Bergparade als Höhepunkt am 23.12.2008. www.annaberg-buchholz.de

    Bautzen
    Der Bautzener Weihnachtsmarkt hat eine lange Tradition und lässt sich bis ins Jahr 1384 zurückverfolgen. Ca. 80 Händler und Gastronomen präsentieren sich im weihnachtlich geschmückten Stadtzentrum; täglich öffnet der Weihnachtsmann ein Adventskalenderfenster auf dem Hauptmarkt. Rund 50 kulturelle Veranstaltungen, z. B. Stollenanschnitt, weihnachtliche Bläserkonzerte und Weihnachtsliedersingen. www.bautzen.de

    Chemnitz
    Die eindrucksvolle Große Bergparade m 29. November 2008 läutet in Chemnitz die Adventszeit ein. Dann verwandelt sich die festlich geschmückte Innenstadt in eine erzgebirgische Weihnachtswelt mit fünfstöckiger Weihnachtspyramide, Schwibbogen, großer Spieldose und Mittelaltermarkt. Erfreuen Sie sich an traditioneller Volkskunst, hiesigen
    Spezialitäten, Weihnachtsleckereien und Geschenkideen an 200 Ständen.

    "Glück auf! Glück auf! - der Steiger kommt" So klingt es durch die Chemnitzer Innenstadt, wenn die Große Bergparade mit etwa 900 Trachtenträgern und Bergmusikern am 29. November, 14:00 Uhr die Weihnachtszeit einläutet. Begrüßt werden die 600 Berg- und Hüttenleute aus 29 Brüderschaften und Vereinen sowie 300 Bergmusiker aus sieben Bergkapellen in ihrem feierlichen Habit vor Ort auf dem Platz an der Stadthalle von der Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig. Bereits zum 30. Mal zeigt die Große Bergparade wie erzgebirgisches Brauchtum gerade in der Vorweihnachtszeit gepflegt wird. www.chemnitz-tourismus.de

    Dresden
    Willkommen auf dem Striezelmarkt, einem der ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands, mit der höchsten Pyramide der Welt. Gegründet 1434 verdankt er seinen Namen dem Hefestriezel, längst berühmt als Original Dresdener Christstollen. Alljährlich ist ihm zum Stollenfest, am Samstag vor dem 2. Advent, ein riesiger Festumzug gewidmet.Traditionelle Handwerksarbeiten vom Feinsten aus Dresden und Umgebung, wie Pyramiden, Räuchermänner, Schwibbögen, Töpferwaren und Herrenhuter Adventssterne bezaubern. www.dresden-tourist.de

    Meißner Weihnacht
    Neben einem bunten Veranstaltungsprogramm in den zahlreichen Meißner Kulturstätten und einem stimmungsvollen Weihnachtsmarkt auf dem historischen Marktplatz wird sich auch diesmal das Meißner Rathaus in einen riesigen Adventskalender verwandeln. Vom 1. bis zum 24. Dezember wird täglich ein Fenster geöffnet. Dazu gibt es auf der Bühne neben dem Rathausportal täglich eine Bühnenshow, aus einer riesigen Lostrommel wird der Tagesgewinner einer Tombola gezogen, und natürlich werden am Vormittag des Heiligen Abend, dem Festtag angemessen, eine besinnliche Stunde gestaltet sowie Hauptpreis und Hauptgewinner präsentiert. www.touristinfo-meissen.de

    Schlesischer Christkindelmarkt Görlitz
    Kunsthandwerker, Händler und Gastronomen präsentieren in weihnachtlicher Atmosphäre rund um den historischen Untermarkt Waren und Spezialitäten aus Schlesien, Sachsen und Böhmen. Alte Weihnachtsmusik, Görlitzer Chöre und Bläservereinigungen tragen zur festlichen Stimmung bei und laden zum Mitsingen ein. www.goerlitz.de/christkindelmarkt 

    Königstein
    Der historisch-romantische Weihnachtsmarkt steht unter dem Motto "Geschichten aus Tausendundeiner Nacht". Orientalische Schönheiten und Märchengestalten begleiten den Festungskommandanten von Kyaw sowie den Königsteiner Weihnachtsmann durchs festliche Programm. www.festung-koenigstein.de

    Leipzig
    Die Tradition des Leipziger Weihnachtsmarkts auf dem wunderschönen Marktplatz vor dem alten Rathaus reicht bis in das Jahr 1767. Alljährliche Attraktionen sind z. B. das  "Märchenland" für die kleinen Besucher, der Mittelaltermarkt "Alt Leipzig" und der "Bethlehem Basar". Tauchen Sie ein in die Tradition der Bergmänner bei der erzgebirgischen "Bergparade". Höchsten Genuss bereiten die festlichen Konzerte des berühmten Thomanerchores und die zahlreichen Aufführungen des Bach'schen Weihnachtsoratoriums in den Leipziger Kirchen. www.leipzig.de

    Plauen
    Auf dem wunderschönen Altmarkt, umgeben von historischen Bürgerhäusern und dem Alten Rathaus mit dem Renaissancegiebel, erstrahlt ein riesiger Weihnachtsbaum.
    Zahlreiche Händler bieten im Schein des Baums und der Pyramide ihre Ware an und täglich kommt der Weihnachtsmann zu Besuch. Das weihnachtliche Programm auf der Bühne sorgt für besinnliche Stunden. Am 2.12. wird der leckere Riesenstollen angeschnitten und am 16.12. erleben Sie das traditionelle Moosmanntreffen. www.plauen.de

    Schneeberg
    Um den Marktplatz gruppieren sich hübsch geschmückte Hütten zum Schneeberger Weihnachtsmarkt, einem typischen Erzgebirgsweihnachtsmarkt mit der charakteristischen großen Weihnachtspyramide, Turmbläsern und Bergmannsmusik. Veranstaltungshöhepunkt ist das "Lichtelfest", jährlich am 2. Adventswochenende, mit der großen nächtlichen Bergparade von hunderten Trachtenträgern, Musikkapellen und Bergmusikern. www.schneeberg.de

    Seiffen
    Mit dem Lichteranzünden am Rathausplatz beginnt in Seiffen die Vorweihnachtszeit im Zeichen erzgebirgischer Tradition. Schauen Sie auf dem Weihnachtsmarkt den Handwerkern über die Schulter und entdecken Sie Neuheiten der berühmten erzgebirgischen Schnitzkunst. Es lohnt sich, dem märchenhaft geschmückten Spielzeugdorf einen Besuch abzustatten oder der Sonderausstellung im Spielzeugmuseum. Ganz traditionell erleben Sie die weihnachtlichen Bräuche beim Lichterumzug auf Bergbaupfaden und bei der Großen Bergparade der Bergmänner. Genießen Sie mit allen Sinnen die vielen Weihnachtskonzerten und die typischen regionalen Leckereien. Lassen Sie ganz beschaulich bei Glühwein am Lagerfeuer diese schönen Momente an sich vorüberziehen. www.seiffen.de

    Zwickau
    Einer der schönsten und größten Weihnachtsmärkte Sachsens am Fuße des Erzgebirges erwartet Sie. Er erstrahlt im Glanz der Weihnachtpyramide und der 500 Lichter des Weihnachtsbaumes in der Zwickauer Altstadt. An jedem Nachmittag um 16.30 Uhr kommt der Weihnachtsmann zu den Kindern. Erleben Sie als Höhepunkt am 15.12.2007 den traditionellen Bergaufzug der Trachtenträger und Bergkapellen, typisch für die Erzgebirgsregion. www.kultour-z.de

    Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen, Bautzener Str. 45-47, 01099 Dresden, Tel.: 0351-49170-25, Fax: 0351-4969306, info@sachsen-tour.de, www.sachsen-tourismus.de

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    Schöne Aussichten bei 25 km/h Mit 250 Stundenkilometern rast die Welt im ICE im Zeitalter der Hochgeschwindigkeit wie nichts vorbei. Kaum aus dem ...

    Wo sich Nostalgie einschleicht und Zeit keine Frage der Geschwindigkeit ist
    Mit 250 Stundenkilometern rast die Welt im ICE im Zeitalter der Hochgeschwindigkeit wie nichts vorbei. Kaum aus dem Abteilfenster geblickt, ist die nähere Umgebung zurückgelassen. Keine Zeit, mit den Augen zu verweilen. Kaum eingestiegen, ist das Ziel erreicht. Dennoch: Im Zuge der vorrüberfliegenden Bilder bleiben Momente, um über den „schnellen Fortschritt" zu staunen. Nur die kindliche Eisenbahnnostalgie will sich nicht so recht einstellen. Die verbindet Zugfahren mit über Schienen ratternden Rädern, schnaufenden Motoren, dampfenden Schornsteinen und lustig pfeifenden schwarzen oder grünen Loks. So wie bei den Schmalspurbahnen, von denen es in Sachsen einschließlich der Parkeisenbahnen, Localbahnen oder auch Feldbahnen noch annähernd 20 gibt. Und bei 25 km/h, die die meisten von ihnen auf den „Tacho" bringen, schleicht sich Nostalgie ein und Zeit haben ist keine Frage der Geschwindigkeit, sondern des sich Zeitnehmens für ein besonderes Erlebnis.

    Über 127 Jahre und kein bisschen alt

    Wenn der Schaffner am Bahnhof Freital-Hainsberg vor den Toren der sächsischen Landeshauptstadt Dresden zur Abfahrt pfeift, dann begibt sich die älteste noch dienstfähige Schmalspurbahn Deutschlands auf Tour. Seit 1883 als „schmalspurige Secundärbahn Hainsberg-Schmiedeberg" im Einsatz, dampft die Weißeritztalbahn noch heute bis in den Kurort Kipsdorf  im Osterzgebirge. Der imposante Spannungsbogen zwischen Bahn und Natur ist es, der die Ausfahrt mit der 750-mm-Dampfbahn so besonders macht. Auf romantischer Strecke führt sie über 40 Brücken hinweg am Flusslauf der „Roten Weißeritz" entlang durch das etwa 5 Kilometer lange Landschaftsschutzgebiet „Rabenauer Grund", in dem sich die Weißeritz bis zu 100 Meter tief in die Erzgebirgsfelsen eingegraben hat. Attraktives Ziel des zu seiner Bauzeit als „theuerster Bahnbau Europas" bezeichneten Zuges ist vor allem in den Sommermonaten für Badelustige und Wassersportbegeisterte die Talsperre Malter, deren Staumauer mit 194 Metern Länge und 34 Metern Breite mächtig beeindruckt. Von jedem der 13 Haltepunkte entlang der 26 Kilometer langen Strecke aus bieten sich aber auch vielfältige Wandermöglichkeiten durch das enge Tal und die raue Kammlandschaft des Osterzgebirges. Täglich dampfen insgesamt 9 Zugpaare durch die Natur.

    Die Jüngste ist auch schon „100"
    Ebenfalls auf schmaler Spur in die höchstgelegene Stadt Deutschlands fahren, kann nur eine Bahn: Die Fichtelbergbahn im oberen Erzgebirge. Seit 1897 dampft sie zwischen Cranzahl und dem Kurort Oberwiesenthal sommers wie winters täglich die 17 Kilometer lange Strecke. Mit 500 Pferdestärken „unter der eisernen Haube" und 25 Stundenkilometern hat sich diese Schmalspurbahn durch 102 Jahre sächsische Eisenbahngeschichte geschnauft. Wer einsteigt, beginnt eine einstündige Fahrt voller Liebreiz. Durch beschauliche Ortschaften im Sehma- und Pöhlbachtal und eine einzigartige Landschaft sind die Schönheiten des Erzgebirges zum Greifen nah. Dichte Fichtenwälder säumen den Schienenweg und lassen den mitreisenden Gast die Natur förmlich einatmen.

    Und wenn es auf der abwechslungsreichen Berg- und Talfahrt auch „hoch und runter" geht, so ist es ihr nicht anzumerken, dass die jüngste sächsische Bahn mit Tempo 25 nahezu 240 Höhenmeter zurücklegt. Höhepunkt unterwegs ist zweifelsohne ein mächtiges, 110 Meter langes und 23 Meter hohes Stahlgitterviadukt vor dem Oberwiesenthaler Bahnhof.

    Neun Haltepunkte fährt die „betagte Dame" an und bringt ihre Gäste in Oberwiesenthal zu wunderschönen Zielen - ob es der höchste Berg des sächsischen Erzgebirges, der „Erlebnispfad Bimmelbahn" parallel zur Fichtelbergbahn oder das Schmalspurbahnmuseum in Oberrittersgrün ist.  

    Über 17 Brücken muss sie fahr`n
    Abfahrt für den 30-kmh-Express heißt es seit über 125 Jahren für die Lößnitzgrundbahn, die auf schmaler Spur zwischen Radebeul und Radeburg verkehrt. 1884 ging der von Kennern und Anwohnern liebevoll auch „Lößnitzdackel" genannte, dampfbetriebene Zug als vierte sächsische Schmalspurbahn zur Personen- und Güterbeförderung in Betrieb. Die Strecke mit 11 Bahnhöfen und Haltepunkten, 17 Brücken und 75 gebauten Durchlässen führt durch den malerischen Lößnitzgrund. Den Ausgangspunkt nimmt die einstündige Tour in der zumindest bei Abenteuer-Leseratten bekannten Kleinstadt Radebeul. Hier lockt das legendäre Karl-May-Museum in der Villa Bärenfett jährlich Tausende Besucher an. Und noch eine Attraktion eröffnet sich dem Mitreisenden kurz nach dem Abfahrts-Pfiff: Deutschlands erstes Licht-Luft-Bad, das 1905 vom Heilpraktiker F. Eduard Bilz eröffnet wurde und seit 1911 die älteste Undosa-Wellen-Anlage Europas besitzt. Von hier aus erklimmt die Bahn in scharfen Kurven ihren Höhepunkt und überquert den 210 Meter langen Damm am Dippelsdorfer Teich Richtung Moritzburg. Wer in Moritzburg aussteigt, findet lohnenswerte Ziele wie das weit über Sachsen hinaus bekannte barocke Jagd- und Lustschloss von August dem Starken mit seinem sehenswerten Park oder zahlreiche Badeseen. Ziel der einstündigen Erlebnisfahrt ist Radeburg, ein Städtchen, in dem der bekannte Berliner Maler und Zeichner Heinrich Zille geboren ist. Doch wie ihre „Kolleginnen" Fichtelbergbahn, Weißeritztalbahn und die Schmalspurbahn Zittau-Johnsdorf-Oybin ist die Lößnitzgrundbahn keineswegs nur für Ausflügler startbereit. Berufspendler und Schüler nutzen sie als „richtiges Verkehrsmittel", das seit 1998 in den Verkehrsverbund Oberelbe integriert ist.

    Z.O.J.E - Zug ohne jegliche Eile?
    Obwohl sie wie fast alle anderen auch mit 25 Stundenkilometern durch die Landschaft „zuckelt", hat das langsame Reisetempo nichts mit „Bummeln" zu tun. Es liegt wahrscheinlich daran, dass die östlichste der sächsischen Bimmelbahnen, die Schmalspurbahn Zittau-Oybin-Jonsdorf, ihren Mitreisenden Zeit lässt, die vorbeigleitenden Landschaftszüge zu genießen. Und das Oberlausitzer Bergland ist es wert, mit Genuss betrachtet zu werden. Allein die mittelalterliche Stadt Zittau im Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien mit ihrer wunderschönen Altstadt, ihren Kirchen und der Faszination, das in Europa einzigartige Fastentuchmuseum zu besitzen, bietet einen schönen Ausgangspunkt für die 50-Minuten-Reise nach Jonsdorf oder Oybin. Hinaus aus der Stadt schlängelt sich der Zug bergan über zwei Stahlbrücken durch das neu entstandene Naherholungsgebiet „Olbersdorfer See" bis nach Bertsdorf. Nach rund 10 Kilometern trennen sich hier die Wege, denn von hier hält die „Zittauer Bimmelbahn" mit der Doppelausfahrt in die Kurorte Jonsdorf und Oybin ein außergewöhnliches Erlebnis bereit. Wer sich für das Örtchen Oybin entschieden hat, ist auf dem Weg ins touristische Zentrum des Zittauer Gebirges. Hier darf sich der Enthusiast auf einen Berg freuen, der nicht nur so heißt wie der Kurort, sondern vor allem wegen seiner Form bekannt ist. Er ähnelt einem Bienenkorb.

    Auf seiner Spitze entdeckt der Reisende in der eindrucksvollen Landschaft des Zittauer Gebirges die Ruine einer alten Klosteranlage. Die hohen Sandsteinmassive boten schon in der Zeit der Romantik für die Maler Caspar David Friedrich und Gustav Carus Kurzweil. Die Fahrt in den Kurort Jonsdorf führt durch dichte Wälder. Am malerischen Hang des Jonsberges lernt der aufmerksame Fahrgast eine touristische Besonderheit der Region kennen: Die typischen Umgebindehäuser. Um all das entdecken zu können, braucht das Auge Zeit, und von dieser gibt es auf der gemütlichen Gebirgsfahrt jede Menge.

    Bahnen mit Magnetwirkung
    Die Preßnitztalbahn zwischen Wolkenstein und Jöhstadt gehört zum wohl wichtigsten touristischen Magneten in einem der schönsten und unberührtesten Täler des Erzgebirges, dem Preßnitztal. Mehr als 30.000 Fahrgäste statten der Bahn jährlich einen Besuch ab und erleben Eisenbahnnostalgie pur, denn einige Fahrzeuge stammen noch aus der Zeit der Jahrhundertwende. Kaum zu glauben, dass diese Bahn auch traurige Tage erlebte: 1984 nahmen Tausende Menschen an den Berghängen entlang der Trasse Abschied vom letzten Personenzug der auch außerhalb Deutschlands bekannten   Schmalspurbahn. 1986 wurde schließlich auch der Güterverkehr eingestellt. Doch dank des 1990 gegründeten Interessengemeinschaft Preßnitztalbahn e.V. dampft sie heute wieder fröhlich ab. Ähnlich „erging" es auch der Döllnitztalbahn. Nach fünfjähriger Pause wurde sie 1994 dank der Vereinigung „Pro Bahn e.V" wieder in Betrieb genommen. Nach der Wende erlebte die Bahn ihre in der über 100jährigen Geschichte längste Talfahrt. Nach umfangreichen Modernisierungen gilt sie heute als die am besten erhaltene sächsische Schmalspurbahn. Als „Wilder Robert" streift sie immer am letzten Wochenende im Monat auf der Strecke Leipzig - Dresden mit Oschatz eine der ältesten Städte Ostdeutschlands und hält im einst größten europäischen Schmalspurbahnhof in Mügeln.

    Klein, schmal und ganz schön in Fahrt
    Wer glaubt, dass nur die „Großen" unter den „Kleinen" Anziehungspunkte sind, der irrt. Sachsen beherbergt mit der Waldeisenbahn in Bad Muskau darüber hinaus Deutschlands einzige noch an ursprünglicher Stelle verkehrende Schmalspurbahn. Auf acht Kilometern Länge dampft sie auf 600 Millimeter breiten Schienen von Weißwasser (Lausitz) bis in den wegen seines schönen Rhododendronparks bekannten Ort Kromlau. Kurz nach ihrer Entstehung im Jahre 1895 als Pferdebahn namens „Gräfliche von Arnimsche Kleinbahn" verband sie auf über 50 Kilometern Feldbahngleisen Braunkohlegruben, Sägewerke, Papierfabriken oder Ziegeleien.

    Jedem seine Park(eisen)bahn  
    Im südlichsten Zipfel Sachsens rattert unterdes auf einem Rundkurs von einem Kilometer die umweltfreundlichste Parkbahn Deutschlands. Seit 35 Jahren zieht eine 8,5 Tonnen schwere und 7,5 Meter lange Tandem-Elektrolok gondelartige bunte Wagen unterhalb der bundesweit größten gemauerten Bruchsteingewölbebrücke in Plauen hinter sich her. Seine Umweltfreundlichkeit verdankt der Zug übrigens (s)einer Oberleitung.

    In gut 90 Minuten lädt auch die Lausitzer Grubenbahn auf einer besinnlichen „Grünfahrt" durch das ehemalige Braunkohlengebiet von der alten Brikettfabrik Knappenrode zum Mariensterner Klosterforst. Ein Zugfunk informiert den neugierigen Passagier über alles Wissenswerte unterwegs.  

    Als Miniatur-Nachbildung der ersten deutschen Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth ist „Der Adler" in der östlichsten Stadt Deutschlands, in Görlitz, bekannt. Wie damals trägt der Lokführer Frack und Zylinder. Sicher hat auch das dazu beigetragen, dass seit 1976 mehr als eine Million Fahrgäste auf den 665 Metern auf schmaler Spur unterwegs waren.  

    Übrigens: Die Dresdner Parkeisenbahn ist eine Sächsische Staatsbahn. Sie führt auf einem 5 Kilometer langen Rundkurs durch die mit 200 Hektar Fläche älteste und größte Gartenanlage der sächsischen Landeshauptstadt. Die Strecke der kleinen Bahn, dessen wahrscheinlich beliebtester Mitstreiter das Eisenbahnmaskottchen, Eichhörnchen Parkolino, ist, hält so manche Sehenswürdigkeit bereit, vom Gondelteich „Carolasee" über herrlich bepflanzte Beete, sehr alte Bäume und - nach ihrer Fertigstellung im Jahr 2000 - die weltweit einzigartige Gläserne Manufaktur von Volkswagen. Weitere Parkeisenbahnen bereiten zudem in Leipzig-Auensee und in Chemnitz Freude.

    Selbst in der bizarren Felsenwelt des Elbsandsteingebirges fehlt die Attraktion Bahnfahren nicht. Hier bringt die mit Sonnenenergie betriebene Kirnitzschtalbahn den Wanderer, Naturfreund oder Kurgast mitten in den Nationalpark Sächsische Schweiz. Schon von weitem leuchtet der gelbe Wagen der 96jährigen „Elektrischen". Endpunkt der 8 Kilometer langen Reise durch das wildromantische Tal der Kirnitzsch ist der Lichtenhainer Wasserfall. Von hier aus kann man den Nationalpark auf über 15 Kilometern durchwandern.

    Der Gedankenexkurs zum nostalgischen Erlebnis des Eisenbahnfahrens führt so manchen „Entdecker" auch in die Stadt mit Europas einzigartigem gusseisernen Turm, nach Löbau. Es ist ein Hobbyeisenbahner, der die einzig fahrbereite Babylok 7790 von Krauss & Co 200 Meter entlang seines Gartenzauns quer durch`s Erdbeerfeld zischen lässt.

    Ein großes Herz zur Sache
    Leider hört alle Nostalgie beim Geld auf. Die rasende Geschwindigkeit des ICE bedeutet für die moderne Bahn eine Errungenschaft, die exklusive Fortbewegung in einer modernen Zeit ermöglicht. Wer hat da schon Zeit und vor allem Geld, um sich um alte Gleise und zum Teil noch ältere Loks zu kümmern? Manch Schmalspur-Rarität, von denen, die noch am Leben ist, wäre unter den Hammer gekommen, gäbe es nicht die vielen Eisenbahnvereine. Wie sie auch alle heißen: In ihnen schlägt ein großes Herz zur Sache, das es vermag, die kindliche Eisenbahnnostalgie zurückzubringen. Egal mit welcher Geschwindigkeit die Zeit vergeht.

    Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, Bautzner Str. 45-47, D-01099 Dresden, Tel.: 0351-491700, Fax: 0351-4969306, info@sachsen-tour.de, www.sachsen-tourismus.de