Reisecode: Corsa - Malerweg 6 T
Zum Ausgangspunkt in Bad Schandau können Sie per Bahn oder mit dem PKW anreisen. Von dort führt Sie die Wanderung auf dem Malerweg über die „Brandaussicht" nach Hohnstein und weiter über die „Bastei" in den Kurort Rathen. Sie überqueren die Elbe und wandern in Richtung Kurort Gohrisch. Ein Höhepunkt bildet die Festung Königstein und die großartige Aussicht vom Plateau der "Pfaffensteine". Ihre Rundtour beenden Sie mit dem Abstieg nach Bad Schandau und dem Blick auf das mächtige Schrammsteinmassiv.
1. Tag: Anreise nach Bad Schandau
Rundtour ab/an Bad Schandau (je nach Strecke ca. 10-15 km)
Sie reisen individuell nach Bad Schandau an. Bei zeitiger Anreise können Sie bereits am Anreisetag eine Rundtour ab/an Bad Schandau wandern: Nach der kurzen Fahrt, mit dem im Jahr 1904 errichteten, historischen Personenaufzug, gelangen Sie schnell auf die Ostrauer Hochebene. Der Malerweg führt Sie zum „Großen Schrammtor" und der imposanten Schrammsteinaussicht. Eine echte Gratwanderung auf "höchstem Niveau" bietet Ihnen tolle Aussichten. Danach folgen 300 Höhenmeter Abstieg bis in das Kirnitzschtal oder Sie wandern noch ein Stück bis zu den „Affensteinen". Mit der historischen Straßenbahn, der Kirnitzschtalbahn, gelangen Sie bequem zurück nach Bad Schanda.
Übernachtung in Bad Schandau
2. Tag: Bad Schandau - Hohnstein (ca. 14 km)
Von Bad Schandau wandern Sie durch das Kirnitzschtal entlang der Kirnitzsch und auf dem Naturlehrpfad "Flößersteig", von dem Sie bald Abschied nehmen und über die Dorfbachklamm nach Altendorf gelangen. Weiter über die Sebnitzer Straße hinweg und auf dem Mühlenweg erreichen Sie das Großdorfer Raubschloss. Parallel zur Sächsischen Semmering Bahn verläuft nun der Otto-von-Thümmel-Weg bis zum Ort Kohlmühle. Durch den „Kohlichtgraben" und den „Schindergraben" erreichen Sie das malerische Dorf Waitzdorf. Für den nächsten Anstieg, auf den „Brand, muss zunächst der „Tiefe Grund" durchquert werden. Belohnt werden Sie mit der fantastischen Aussicht vom „Balkon der Sächsischen Schweiz". Weiter führt der Weg auf der Brandstraße und durch den „Diebskeller". Schon bald erwartet Sie das Städtchen Hohnstein. Die eindrucksvolle Burg hoch über dem Polenztal gelegen, beherbergt heute, nach langer wechselvoller Geschichte, ein Burgmuseum. Über die Anfänge des Handpuppenspiels informieren die Handspielpuppenwerkstatt und das Puppenspielmuseum.
Übernachtung in Hohnstein
3. Tag: Hohnstein - Kurort Rathen (ca. 9 km)
Der Malerweg beginnt heute mit dem Abstieg ins Polenztal. Der darauffolgende Aufstieg zum Hockstein durch die wildromantische „Wolfsschlucht" endet auf der Hocksteinaussicht und mit einem weiten Blick in das canyonartige Tal der Polenz. Gemütlich geht es weiter an alten Buchen vorüber, mit einem schönen Fernblick zum „Lilienstein", in das kleine Dorf Rathewalde. In romantischer Lage am Eingang zum „Amselgrund" erwartet Sie für eine Rast die Rathewalder Mühle. Wenig später folgen mehrere kleine Wasserfälle und der sagenumwobene „Amselfall" am „Amselloch". Der wohl spektakulärste Teil dieser Etappe ist der schmale Pfad durch die „Schwedenlöcher". Die imposanten Felsenwände des engen Tals ragen über 50 Meter in die Höhe bevor Sie die „Bastei" erreichen. Atemberaubende Aussichten und die beeindruckende Basteibrücke hoch über dem Elbtal bieten Ihnen einen grandiosen Blick über den Nationalpark. Der Abstieg führt über die Basteibrücke in das romantische Städtchen Kurort Rathen am Elbufer. Am Abend bietet sich Gelegenheit zum Besuch in der Felsenbühne Rathen oder zu einem Bummel durch den Ort.
Übernachtung in Rathen
4. Tag: Kurort Rathen - Kurort Gohrisch (ca. 14 km)
Am Morgen überqueren Sie mit der Gierseilfähre die Elbe und steigen auf der gegenüberliegenden Elbseite hinauf zum „Rauenstein" und dem kleinen und großen „Bärenstein". Von den Höhen in Thürmsdorf blicken Sie auf ein beliebtes Motiv des 18. Jahrhunderts, den Elbbogen mit den Tafelbergen „Lilienstein" und „Königstein". Der Patrouillenweg führt Sie hinab nach Königstein und gleich darauf bergan zur nächsten grandiosen Aussicht. Vom Plateau der „Pfaffensteine", im Vordergrund die berühmte Felsnadel „Barbarine", haben Sie einen großartigen Blick. Auf dem Königsweg betreten Sie nun das „Reich der Steine". Sieben markante Steine - der „Papststein", der „Gohrisch", der „Kleinhennersdorfer Stein", die „Lasensteine", der „Kohlbornstein" sowie der „Katzstein" und der „Spitze Stein" im Süden - prägen das Bild der Gemeinde Gohrisch. Der Kurort Gohrisch ist Ihr heutiges Etappenziel.
Übernachtung in Kurort Gohrisch
5. Tag: Kurort Gohrisch - Bad Schandau (ca. 8 km)
Vorbei an der Friedenslinde und am Gohrischfels beginnt die Etappe mit dem Aufstieg zum „Papststein". Nach dem Abstieg nach Papstdorf und weiter durch Kleinhennersdorf erreichen Sie Krippen. Der kleine Ort am Krippenbach war schon vor 100 Jahren ein beliebtes Ziel für Besucher der Sächsischen Schweiz. Mit etwas Glück können Sie am Krippenbach die seltene Wasseramsel, den Eisvogel oder die Gebirgsbachstelze entdecken. Nach wenigen Schritten eröffnet sich Ihnen der Blick auf die Elbe und die Silhouette von Bad Schandau, nach Osten hin auf das mächtige Massiv der „Schrammsteine".
Übernachtung in Bad Schandau
6. Tag: Abreise ab Bad Schandau
Individuelle Abreise ab Bad Schandau.
Preise pro Person:
Kategorie A (wanderfreundliche Hotels der 3- und 4 Sterne Kategorie)
365,00 Euro im Doppelzimmer
445,00 Euro im Einzelzimmer
Kategorie B (wanderfreundliche Pensionen und Mittelklassehotels)
335,00 Euro im Doppelzimmer
405,00 Euro im Einzelzimmer
Leistungen
- 5 Übernachtungen in Unterkünften der gewünschten Kategorie, alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 5 x Frühstücksbuffet
- Kartenmaterial Sächsische Schweiz und Malerweg
- Informationsmaterial zur näheren Umgebung
- Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft ab/an Bad Schandau
- 24h Service-Telefon während Ihrer Reise
Zusatzleistung
Halbpension auf Anfrage
4 x Lunchpakete: 32,00 Euro
Mindestteilnehmerzahl
Die Preise gelten ab einer Mindestteilnehmerzahl von 2 Personen.
Anreisedatum:
Die Anreise ist von April bis Oktober entsprechend Ihrer persönlichen Planung jeden Tag möglich.